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Live-Earth spielt in UK und USA Millionen ein

Auch wenn die internationalen TV-Quoten für die Live-Earth-Events nicht alle Erwartungen erfüllten, so ging doch offenbar die Rechnung der Veranstalter auf. Die Shows im Wembley-Stadion und im Giants Stadium in New Jersey waren laut Live Nation ausverkauft.

Auch wenn die internationalen TV-Quoten für die Live-Earth-Events vom 7. Juli nicht alle Erwartungen erfüllten, so ging doch offenbar die Rechnung der Veranstalter auf. Die Shows im Londoner Wembley-Stadion und im Giants Stadium in East Rutherford (New Jersey) waren laut Organisator Live Nation ausverkauft.

Stuart Galbraith, Managing Director der britischen Live-Nation-Filiale, berichtet von einer Zuschauerzahl von rund 71.000. Dies ist ein neuer Besucherrekord für die renovierte Wembley-Arena. Mit dem Ticketverkauf in Großbritannien nahm Live Nation 3,9 Millionen Pfund oder umgerechnet knapp 5,8 Millionen Euro ein.

Und laut Bruce Moran, dem Leiter des New Yorker Live-Nation-Ablegers, war auch das Konzert im Giants-Stadion ausverkauft. Die Fernsehbilder legten zwar nahe, dass nicht alle Plätze in der Football-Arena belegt waren, doch Moran erklärt diesen Eindruck mit dem speziellen Bestuhlungs-Plan für die Veranstaltung. Rund 52.000 Zuschauer kamen demnach nach East Rutherford und sorgten damit für ein Box-Office-Ergebnis von 6,09 Millionen Dollar oder umgerechnet gut 4,4 Millionen Euro.

Einspielergebnisse für die Shows in Hamburg, Tokio, Sydney, Shanghai und Johannesburg liegen noch nicht vor; der Eintritt für das Live-Earth-Konzert in Rio de Janeiro war kostenlos.

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