Die zehn Live-8-Konzerte im Juli haben für die Veranstalter einen Gewinn von knapp zwölf Mio. Dollar (9,94 Mio. Euro) erwirtschaftet. Der Löwenanteil der Überschüsse kam durch den Verkauf der DVD-, TV- und Onlinerechte in die Kassen. Für die Vermarktung der DVDs, die am 4. November in den Handel kommen und bereits jetzt Platin-Status in Deutschland erlangt haben, zahlte EMI Music sechs Mio. Dollar, die beiden Hauptsponsoren des Events, AOL und Nokia, machten jeweils rund fünf Mio. Dollar locker.
Die weltweiten Fernsehübertragungsrechte brachten über zwei Mio. Dollar, der Verkauf von Merchandisingprodukten umgerechnet mehr als 1,5 Mio. Euro, die Buchrechte 350.000 Euro und die Bildrechte 280.000 Euro. Zudem nahm der Band Aid Trust noch Millionen mit SMS-Diensten und anderen Produkten rund um das Megaereignis ein. Die Kosten für die Veranstaltung beliefen sich laut John Kennedy, neben Bob Geldof und Veranstalter Harvey Goldsmith einer der drei Treuhänder des Band Aid Trust und zugleich Chairman & CEO der IFPI, auf etwa zehn Mio. Pfund (14,7 Mio. Euro). Der Überschuss wird nun an Hilfsprojekte in Afrika überwiesen.





