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Lieberberg hat München im Visier

Bei der Suche nach einem neuen Veranstaltungsort für das „Rock im Park“-Festival favorisiert Marek Lieberberg die Stadt München. Für die Durchführung kommen das Olympiagelände sowie das Messegelände in Riem in Frage.

Bei der Suche nach einem neuen Veranstaltungsort für das „Rock im Park„-Festival favorisiert Marek Lieberberg die Stadt München. „München ist ganz im Fokus“, bestätigte der Veranstalter gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“ am 25. Oktober. Schließlich, so Lieberberg, habe man das Festival im Jahr 1994 in München gegründet, es sei die größte Stadt in Süddeutschland und hier sei in 36 Jahren immer der Schwerpunkt seiner Arbeit gewesen. „Es wäre nur logisch, wenn das Ereignis an seinen Ausgangsort zurückkehrt“, so Lieberberg.

Münchens Oberbürgermeister Christian Ude begrüßt die Überlegungen des Veranstalters. „Ich stehe der Sache sehr positiv gegenüber“, so Ude zur SZ. „Man wird jetzt die Möglichkeiten ausloten.“ Im Gespräch sind als konkrete Veranstaltungsorte sowohl der Olympiapark als auch das Gelände der Riemer Messe, derzeit hat Riem wohl die besseren Chancen: Eine etwaige Durchführung im Olympiastadion betrachte Lieberberg eher als „Notlösung“. Er erklärte: „Ich glaube, dass ein Festival in der Enge des Stadions nicht gut aufgehoben ist.“ Riem dagegen biete die benötigte Fläche und es gäbe hier geringere Lärmprobleme als im zentraler gelegenen Olympiastadion.

Marek Lieberberg und der lokale Veranstalter Argo Konzerte hatten vor wenigen Tagen angekündigt, dass das „Rock im Park“-Festival 2007 nicht in Nürnberg stattfinde und dauerhaft an einen neuen Standort verlegt werden solle. Als Neuanfang betrachtet Lieberberg den Umzug des „Rock im Park“ aber nicht, wie er gegenüber live.biz erklärte: „Der Umzug ist ein neues Kapitel, kein Neuanfang.“ Eine Aufstockung der Kapazität spiele bei den Überlegungen des Veranstalters keine Rolle.

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