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Lieberberg: „Festivals waren absoluter Triumph“

Im Gespräch mit musikwoche zählt Marek Lieberberg von der gleichnamigen Konzertagentur die beiden Ring/Park-Festivals vom Wochenende zu den „bislang besten“ überhaupt und wehrt sich gegen Medienberichte, die sinkende Zuschauerzahlen in den Mittelpunkt stellen.

Im Gespräch mit musikwoche zählt Marek Lieberberg von der gleichnamigen Konzertagentur die beiden Ring/Park-Festivals vom Wochenende zu den „bislang besten“ überhaupt und wehrt sich gegen Medienberichte, die sinkende Zuschauerzahlen in den Mittelpunkt stellten. „Die beiden Events waren ein absoluter Triumph“, so Lieberberg. Zwar räumt er ein, dass vor allem im Nürnberg etwa zehn Prozent weniger Fans gekommen seien, das lag jedoch vorrangig an dem neuen Standort Zeppelinfeld. „Wir waren von Baustellen umgeben“, klagt er. Auch sei das Lineup in diesem Jahr ein anderes als im Vorjahr, als u.a. Metallica auftraten. „Man kann Äpfel nicht mit Birnen vergleichen“, meint der erfolgreiche Konzertveranstalter. Im Vergleich der beiden Festivals seien bei Rock im Park in Nürnberg schon immer weniger Zuschauer gekommen als auf dem Nürburgring in der Eifel. In Nürnberg schwanke die Zahl stets zwischen 40.000 und 45.000 Besuchern. Zudem fehlten in diesem Jahr viele Besucher aus Österreich, da mit dem Aerodrome-Festival, wo in diesem Jahr die Red Hot Chili Peppers und Metallica spielen, Konkurrenz zum Festival in Nürnberg entstanden sei. Dennoch wertet Lieberberg Rock am Ring/im Park vor allem als Erfolg für die Musik. „Ich bin selbst hinausgegangen und habe mit den Leuten gesprochen – das waren echte Musikenthusiasten. So was habe ich noch nie erlebt, dass die Leute auch am Sonntagmittag bei den ersten Bands wieder da waren und zuhörten.“

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