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Libro will Ex-Chefs verklagen

Der Handelskonzern Libro soll seine Rechtsvertreter ermächtigt haben, Klage gegen die beiden früheren Vorstandsmitglieder Andre Rettberg und Johann Knöbl einzureichen.

Der Vorstand des Handelskonzerns Libro soll seine Rechtsvertreter ermächtigt haben, Klage auf Schadenersatz in Höhe von je 18 Millionen Euro gegen die beiden früheren Vorstandsmitglieder Andre Rettberg und Johann Knöbl einzureichen. Laut einem Bericht des österreichischen Nachrichtenmagazins „Format“ soll sich die Vollmacht auch auf Klagen gegen den gesamten früheren Libro-Aufsichtsrat und die Wirtschaftsprüfer des Unternehmens erstrecken. Erst vor wenigen Tagen gab die im Vergleichsverfahren stehende Medienhandelskette ein von 15 Prozent nach neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres bekannt.