Die Verhandlungen der Libro AG über einen Einstieg der österreichisch-schweizerischen Gesellschaft Donau Design unter der Geschäftsleitung von Franz Georg Stern sind am Vormittag des 17. Juni gescheitert. Nach Informationen des Nachrichtendiensts Reuters hat Libro daraufhin Insolvenz angemeldet. Die Wiener Börse hat den Handel mit Libro-Papieren ausgesetzt. Das Nachrichtenmagazin „Kurier“ erwartet, dass das Landesgericht Wiener Neustadt wie schon im Vorjahr Günther Viehböck zum Insolvenzverwalter bestimmt. Das Magazin wertet das Aus für Libro als die drittgrößte Pleite Österreichs. Laut „Kurier“ sei damit zu rechnen, dass Interessenten bereits an Auffanglösungen für einzelne Unternehmensteile arbeiten. Von der Insolvenz sind 2372 Mitarbeiter betroffen.
Libro insolvent
Die Verhandlungen der Libro AG über einen Einstieg der Gesellschaft Donau Design sind am Vormittag des 17. Juni gescheitert. Daraufhin meldete die AG unverzüglich Insolvenz an.





