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Lenz kehrt der Love Parade den Rücken

Die Zukunft der Love Parade bleibt weiter mit einem Fragezeichen versehen. Kurz vor Weihnachten gab der Geschäftsführer der Veranstaltungsfirma auf.

Die Zukunft der Love Parade bleibt weiter mit einem Fragezeichen versehen. Kurz vor Weihnachten gab der Geschäftsführer der Veranstaltungsfirma auf. Fabian Lenz sah sich von der Aufgabe bei der Loveparade Berlin GmbH zermürbt. „Man trat auf der Stelle“, erklärte er dem „Tagesspiegel“. Lenz, jüngerer Bruder von Maximilian „Westbam“ Lenz, hatte den Chefposten seit drei Jahren inne und bezeichnete seine Aufgabe zuletzt als undankbar: „Das ganze Jahr arbeitet man auf einen Tag hin, dann ist es ruck, zuck! vorbei und man fängt von vorne an.“

Vor allem die finanziellen Schwierigkeiten, mit denen der Techno-Umzug in den letzten Jahren nur schwer zurechtkam – immerhin fiel die diesjährige Parade aus -, machten Lenz zu schaffen. Einen Nachfolger gibt es bislang nicht, er gehe jetzt erstmal für längere Zeit in Urlaub, ließ Lenz wissen.

Laut „Tagesspiegel“ ist mit dieser Personalie indes noch keine weihnachtliche Ruhe bei den Veranstaltern eingekehrt: Angeblich bereitet auch Love-Parade-Mitgründer Ralf Regitz seinen Rückzug vor. Als Mitinhaber der GmbH und Chef der Organisationsfirma Planetcom hat Regitz eine Schlüsselposition in der Vorbereitung der Parade. Laut Aussagen aus der Berliner Szene will er sich jedoch im nächsten Jahr stärker auf die Wiedereröffnung des legendären Clubs E-Werk konzentrieren.

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