Recorded & Publishing

Legale P2P-Visionen bei Musicload

Auf der CeBIT stellte Musicload-Projektleiterin Susanne Peter ein Community-basiertes Marketingmodell vor, das als legales P2P-System den digitalen Musikvertrieb revolutionieren soll. Details zur Markteinführung nannte sie allerdings nicht.

Im Rahmen der CeBIT stellte Musicload-Projektleiterin Susanne Peter ein Community-basiertes Marketingmodell vor, das als legale Form des P2P-Systems den digitalen Musikvertrieb revolutionieren soll. „Wir wissen wie erfolgreich illegale Tauschbörsen funktionieren“, sagte Peter bei einem Business-Frühstück am 11. März. „Leider fehlt bisher das entsprechende Angebot. Und das ist eine bisher nicht genutzte Chance zur Bildung einer echten Community.“

Hinter der Musicload-Vision steckt ein virales Marketingmodell: Ein Musikkenner und Downloadkunde stellt auf einem Portal wie Musicload seine Musiksammlung in Form kommentierter Playlists anderen Nutzern zur Verfügung. Diese schauen, hören und laden herunter, was ihnen gefällt – kostenpflichtig. Von dieser Transaktion profitiert wiederum der erste Kunde, etwa in Form von digitalen Rabattmarken für spätere Einkäufe. Details zu einer möglichen Markteinführung eines vergelichbaren Systems oder zu technischen Partnern im Zuge der Entwicklung nannte die T-Online-Managerin allerdings noch nicht.

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