Universal-Macher Jorgen Larsen sorgte am 25. März für eine Überraschung: Während in der Branche die Namen alter Hasen als künftige Chefs von Universal Music Deutschland kursierten, wählte er mit BMG-Manager Frank Briegmann einen Kandidaten, mit dem wohl nur wenige gerechnet hatten. Nun erklärt Larsen musikwoche den Grund: „Deutschland ist einer der wichtigsten Musikmärkte der Welt“, meint Larsen, und ergänzt: „Ich habe mich mit der CEO-Frage sehr eingehend beschäftigt, deshalb hatte ich auch ganz konkrete Anforderungen was Berufserfahrung, Führungsqualitäten und musikalische Orientierung betrifft. Frank Briegmann bekommt ’12 Points‘ in allen drei Bereichen!“ Der 36-Jährige Betriebswirt Briegmann stieß 1996 zu BMG, wo er schnell leitende Aufgaben in der Abteilung Special Marketing Europe übernahm und im Jahr 1998 die Verantwortung für die Bereiche International Marketing, Promotion und Finance der BMG Ariola München. Im März 2000 beförderte ihn der damalige Geschäftsführer von BMG Ariola München, Jan Bolz, zunächst zu seiner rechten Hand für das Service Department innerhalb der damals gerade neu aufgestellten Firma, und bereits im Mai zu seinem Stellvertreter. Sein neues Aufgabengebiet umfasste damals die Bereiche International Marketing, Kooperationsmarketing, die kaufmännische Abteilung und Promotion. Dabei hatte er stets mit großen Musikmanagern wie Clive Davis oder Antonio „L.A.“ Reid zu tun. Seit Oktober 2001 zählt Briegmann zudem zum Vorstand der Deutschen Phono-Akademie. Bei BMG kam der nächste Karriereschritt im Januar 2003, als der damalige Boss Thomas M. Stein im Unternehmen aufräumte, und Briegmann zusätzlich zur Leitung der internationalen Abteilung die Nachfolge von Bolz auf dem Posten des Geschäftsführers von BMG Ariola München antrat. Mehr zum Thema
Larsen gibt Briegmann volle Punktzahl
Universal-Macher Jorgen Larsen sorgte am 25. März für eine Überraschung: Statt eines alten Hasen machte er mit Frank Briegmann einen Kandidaten zum neuen Chef von Universal Music Deutschland, mit dem wohl nur wenige gerechnet hatten. Nun erklärt Larsen musikwoche den Grund.






