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Largardères Virgin-Stores legen zu

Der französische Mischkonzern Largardère verzeichnete im vergangenen Jahr einen Nettoverlust von 291 Millionen Euro. Die Virgin Megastores des Unternehmen legten dagegen nach Umsätzen zweistellig zu.

Der französische Mischkonzern Largardère verzeichnete bei Umsätzen von gut 13 Milliarden Euro im Jahr 2002 einen Nettoverlust von 291 Millionen Euro. Im Vorjahr fuhr das Unternehmen noch Gewinne von mehr als 600 Millionen Euro ein. Die Sparte Lagardère Media, zu der auch der Arm Hachette Distribution Services mit seinen französischen Virgin Megastores zählt, verbuchte nach Gewinnen von 126 Millionen Euro im Jahr 2001 nun Verluste von 16 Millionen Euro. Dabei kamen die inzwischen 31 Virgin Megastores der Gruppe auf Umsatzzuwächse in Höhe von 15,4 Prozent, flächenbereinigt blieb ein Plus von 1,8 Prozent. Nach der Übernahme der bis dato 16 Geschäfte im Spätsommer 2001 eröffnete Largardère zwischen November 2001 und September 2002 sechs neue Virgin-Outlets und positionierte seine Hachette-Filialen neu. Das Unternehmen, dessen langjähriger Chef, Jean-Luc-Lagardère, , will die Entwicklung der Marke Virgin in Frankreich weiter vorantreiben.

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