Recorded & Publishing

Lack will Künstler anstelle von Buchhaltern

Sony-Music-Chef Andrew Lack erhofft sich von der geplanten Fusion mit BMG einen verstärkten Fokus auf den Bereich A&R und den Aufbau neuer Künstler.

Sony-Music-Chef Andrew Lack erhofft sich von der geplanten Fusion mit BMG einen verstärkten Fokus auf den Bereich A&R und den Aufbau neuer Künstler. In einem Interview mit dem „Hollywood Reporter“ zog der vor einem Jahr ernannte Chairman & CEO von Sony Music Entertainment ausführlich Zwischenbilanz: Seine Hoffnung sei es, dass ein fusioniertes Unternehmen Sony BMG eine Menge Geld in den Bereichen Back-Office, Sales, Distribution, Marketing und Promotion einsparen könne. Damit hätte man die Möglichkeit, höhere Summen und mehr Zeit in die Entwicklung neuer Musik zu investieren. „Ich unterstreiche das Wort ’neu'“, betonte Lack und ergänzte: „Wir müssen uns mit viel mehr Aggressivität um lokales Repertoire bemühen. Wir könnten soviel mehr Geld in die Musik selbst fließen lassen, wenn wir bei der Zusammenlegung von Aktivitäten einen Weg finden, der uns größere Ressourcen übrig lässt.“ Anstelle von Mieten, Buchhaltern und Juristen sollten nach Ansicht Lacks Künstler bezahlt werden. Hier liege die Kraft einer möglichen Fusion von Sony Music und BMG.

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