Die erwartete Entlassungswelle bei Sony BMG droht zwei alt gediente Manager zu treffen: Die bei Sony Music zuletzt für das internationale Geschäft zuständigen Topmanager Rick Dobbis und Robert Bowlin werden in der neuen Firmenstruktur unter Leitung von Andrew Lack angeblich nicht mehr berücksichtigt. Statt dessen gilt der New Yorker Gerüchteküche zufolge weiterhin der einstige Warner-Music-Chef Roger Ames als heißester Kandidat auf den Posten des International-Chefs. Das vermutliche Ausscheiden von Dobbis stößt bei manchen Beobachtern auf Verwunderung, galten er und Andrew Lack, der Chef des fusionierten Majors, doch als enge Vertraute. Für höhere Weihen ist laut Insidern Michele Anthony bestimmt. Sie war bislang Executive Vice President bei Sony Music und soll künftig einen erweiterten Aufgabenbereich erhalten. Dabei sollen auch ihre guten Kontakte zu Regierungskreisen in Washington besser zur Geltung kommen. Eine Redundanz entsteht auch im Bereich Unternehmenskommunikation: Dem Vernehmen nach hat hier Sony-Mann Keith Estabrook die besseren Karten als BMG-Sprecher Patrick Reilly. Über die Aufgabenverteilung außerhalb des New Yorker Hauptquartiers gibt es indes noch keine stichhaltigen Erkenntnisse. Mehr zum Thema
Lack mischt die Karten bei Sony BMG
Die erwartete Entlassungswelle bei Sony BMG droht zwei alt gediente Manager zu treffen. Die bei Sony Music für das internationale Geschäft zuständigen Rick Dobbis und Robert Bowlin werden in der neuen Firmenstruktur angeblich nicht berücksichtigt.






