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Lack droht Rückhalt Stringers zu verlieren

Die Führungsprobleme bei Sony BMG sorgen weiter für Gesprächsstoff in New York. Sony-Chef Howard Stringer soll inzwischen angeblich bereit sein, seinen umstrittenen Schützling Andrew Lack fallen zu lassen. Der Machtwechsel könnte noch vor März 2006 erfolgen.

Die Führungsrolle bei Sony BMG sorgt weiter für Gesprächsstoff in New York. Sony-Chef Howard Stringer soll inzwischen angeblich bereit sein, seinen umstrittenen Schützling Andrew Lack fallen zu lassen. Das „Wall Street Journal“ (WSJ) streifte bei einem ausführlichen Artikel über die größten Herausforderungen für Stringer auch die Situation bei Sony BMG – nach Ansicht des Blattes mittlerweile ein „Fallbeispiel für die Fallstricke von Joint Ventures“. Demnach sei der Sony-CEO „widerwillig darauf vorbereitet“, Lack zu ersetzen.

Ungenannte Quellen informierten das WSJ, es sei „nun nahezu sicher, dass Lack seinen CEO-Posten verlieren wird“. Der Machtwechsel soll dem Vernehmen nach noch vor März 2006 erfolgen – dann läuft Lacks Vertrag beim Major aus. Sony habe zwar versucht, Lack in einer abgespeckten Position im Unternehmen zu halten, doch Bertelsmann habe sich bislang gegen alle Pläne gesperrt, die in einen Verbleib des Managers münden. Topkandidat für dessen Nachfolge ist weiterhin Sony-BMG-Chairman Rolf Schmidt-Holtz. Noch vor einer Woche wurden Spekulationen laut, wonach Lack und Schmidt-Holtz gemeinsam die Führung von Sony BMG übernehmen sollten.

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