Künstler wie die Rolling Stones, U2 oder Anna Netrebko dürfen als Umsatzgaranten im Tonträgergeschäft und auf den Konzertbühnen gelten. Aus Sicht der Plattenfirmen diskutiert Jörg Hellwig, Senior Vice President Ariola bei Sony BMG, bei einem MBA-Seminar am 1. Dezember in der Alten Oper in Frankfurt/M. Markenpflege und Zukunftsmodelle im Live- und Musikgeschäft.
Auf der Agenda stehen Fragen wie die nach den Machern der Marken im Musikgeschäft und ihrer Pflege. Ob Plattenfirmen nicht nach dem Beispiel des Vertrags zwischen Robbie Williams und EMI an den Konzerterlösen ihrer Acts mitverdienen müssten, oder ob Veranstalter nicht besser gleich den Labels auf ihrem angestammten Terrain Konkurrenz machen sollten? Außerdem auf der Tagesordnung: Ist das Tonträgergeschäft im Spannungsfeld zwischen iPod, Handy und DVD heute ohne die Live-Präsenz der Künstler überhaupt noch denkbar, was für Synergiemöglichkeiten gibt es und was für Verdienstmöglichkeiten für die Zukunft?
Hellwigs Vortrag ist für die Zeit von 11.00 Uhr bis 11.30 Uhr angesetzt. Zu den weiteren Referenten an diesem Tag gehören Fritz Rau, Klaus Doldinger, Karsten Jahnke (Konzertdirektion Hamburg), Gerd Gebhardt, Peter Zombik, der Schriftsteller Martin Mosebach und Rechtsanwalt Prof. Dr. Johannes Kreile.
Mehr Details sowie Anmeldemöglichkeiten zum Live-Seminar der MBA-Akademie gibt es auf der dazugehörigen Website.






