Die Berliner Label Commission, ein Zusammenschluss von rund 40 Labels, Verlagen und Musikproduzenten, wird auf der Popkomm. das Projekt SourceMusic, eine B2B-Plattform für Synchronisationsrechte, vorstellen. Unter der Adresse sourcemusic.biz finden Verantwortliche aus der Werbe- oder Filmbranche rund 700 Musik-Tracks, die die Mitglieder des Arbeitskreises „Sync“ der Label Commission zur Verfgung gestellt haben; u.a. beteiligt waren Traumton, V2 records, Rolf Budde Musikverlag, Piranha Musik, Sanctuary Records, Vielklang Musikproduktion, Tresor Records und T3 Records. Neben Abfragefeldern für Künstler, Titel und Label stehen als Auswahlkriterien auch Genre, Stimmung, Tempo, Sprache, Art der Vocals, Lead Instrument und Clearing zur Verfügung. „Unser Ziel war es, gewerblichen Nutzern von Musik einfachen und schnellen Zugang zu unserer Musik zu ermgölichen“, erläutert Stefanie Marcus, Geschäftsführerin Traumton Records und Projektleiterin von SourceMusic. Die Website wird nach dem Abschluss der Pilotphase Ende 2003 auch anderen Berliner Musikfirmen gegen Entgelt zur Verfügung stehen. „Mit SourceMusic entsteht ein bislang einzigartiges Projekt innerhalb kleiner und mittlerer Unternehmen der Musikwirtschaft: In einem sich komplett wandelnden Markt ist es extrem wichtig für die Indies, neue Geschäftsfelder zu erschließen“, so Peter James, Präsident des VUT zum Pilotprojekt. Entwickelt wurde das B2B-System zusammen mit der Hamburger Agentur ailab Networks. Die Idee der Plattform fand übrigens auch beim Land Berlin Freunde, im Rahmen der Musikwirtschaftsinitiative der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen und durch den Europischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) erhält das Projekt finanzielle Zuschüsse.
Die Label Commission und der VUT auf der Popkomm: Halle 7, A20-29






