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Kylie geht Schwarzhändlern an den Kragen

Kyle Minogue ist der Schwarzhandel mit Konzerttickets ein Dorn im Auge. Nachdem vor Kurzem einige Tickets der „Showgirl Comeback“-Tour für teilweise 500 Pfund bei eBay auftauchten, veranlasste die Australierin kurzerhand die Stornierung der teuren Karten.

Kylie Minogue ist der Schwarzhandel mit Konzerttickets ein Dorn im Auge. Nachdem vor Kurzem 20.000 Tickets für vier Konzerte ihrer „Showgirl Comeback“-Tour binnen sechs Minuten ausverkauft waren und einige der Karten Stunden später für teilweise 500 Pfund bei eBay wieder auftauchten, veranlasste die Australierin kurzerhand die Stornierung der teuren Karten.

Die Ticket-Agentur See Tickets teilte den Internetverkäufern mit, dass der Weiterverkauf ohne ausdrückliche Genehmigung des Konzertveranstalters stattgefunden hätte und die Karten somit storniert würden. Die Maßnahme erfolge in Absprache mit Kylie Minogue sowie ihrer Plattenfirma Parlophone. Nigel Blackburn, Managing Director bei See Tickets, erklärte: „Offenbar brauchen diese Leute die Karten nicht und wollen nur Profit damit machen. Sie nehmen damit den Fans, die die Karten wirklich haben möchten, die Möglichkeit, diese zum regulären Preis zu kaufen.“

Promoter-Legende Harvey Goldsmith ging sogar noch einen Schritt weiter: Es forderte, dass künftig keine Konzertkarten mehr auf eBay gehandelt werden dürften und bezeichnete das Internet-Auktionshaus als „Schande“ und „Stachel im Fleisch der Branche“. „Wir werden die Karten finden, die über eBay angeboten werden und wir werden sie stornieren“, kündigte Goldsmith an. „Wir werden weiterhin soviel Druck wie möglich auf die Verantwortlichen bei eBay ausüben, um sie zur Einsicht zu bewegen. Sie schaden mit dieser Praxis sich selbst, der Öffentlichkeit und den Künstlern.“

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