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Kulturrat fordert Engagement für Künstlersozialversicherung

Der Deutsche Kulturrat fordert die an den Koalitionsverhandlungen teilnehmenden Politiker auf, sich für eine starke Position der Kultur einzusetzen. Zu den zentralen Punkten gehören dabei die Bestandssicherung der Künstlersozialversicherung und der Erhalt des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes für Kulturgüter.

Der Deutsche Kulturrat fordert die an den Koalitionsverhandlungen teilnehmenden Politiker auf, sich für eine starke Position der Kultur einzusetzen. Zu den zentralen Punkten gehören dabei die Bestandssicherung der Künstlersozialversicherung und der Erhalt des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes für Kulturgüter.

„In der Koalitionsvereinbarung wird der Kurs der Bundesregierung auch in der Kulturpolitik festgelegt werden“, betont Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrats. Da bei der Verteilung der Ressorts kein eigenständiges Kulturministerium vorgesehen sei, sondern die bisherige Struktur bestehen bleibe, sei es „umso notwendiger, dass in der Koalitionsvereinbarung die wichtigsten kulturpolitischen Ziele deutlich fixiert werden“, erklärt Zimmermann weiter.

Als wichtige Ziele nennt der Kulturrat auch die Aufnahme des Staatsziels Kultur im Grundgesetz, die Sicherung der kulturellen Bildungspolitik des Bundes sowie den Ausbau der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik. Außerdem fordert der Verband von Union und SPD ein eindeutiges Bekenntnis zur Fortführung der Arbeit der Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“.

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