Recorded & Publishing

Künstler gegen Tauschbörsennutzer

Viele deutsche Künstler sprechen sich für die Verfolgung von P2P-Nutzern aus.

“Als ich klein war, habe ich davon geträumt, von und für Musik zu leben. Heute kann ich es, und ich treffe junge Leute, die den gleichen Traum haben. Noch habe ich ihnen nicht gesagt, dass sich der Traum für sie wahrscheinlich nicht erfüllen wird, da nicht genug Geld zur Unterstützung zur Verfügung steht. Denn ich hoffe immer noch, dass der Musikdiebstahl im Internet aufhört.“

Yvonne Catterfeld

„Wie würdest du dich fühlen, wenn du monatelang an etwas gearbeitet hast, und man nimmt es dir dann ohne zu fragen weg?“

Massive Töne

„Illegale Musikangebote nehmen Newcomern die Möglichkeit Musik zu machen. Dadurch wird es nichts Neues mehr geben und die Musiklandschaft für alle Fans langweiliger! Ich möchte weiterhin Musik für meine Fans schreiben. Das geht aber nur, wenn auch die finanziellen Mittel da sind. Illegale Musikangebote im Netz schaden dadurch nicht nur mir, sondern auch meinen Fans.“

Patrick Nuo

„Es wird oft behauptet, dass jeder das Recht dazu hat, sein Eigentum mit anderen zu teilen oder zu tauschen – ich teile meine Musik gerne mit euch, aber ich möchte selber darüber entscheiden, wie dies passiert.“

Ben

„Überleg dir mal, ob es deinen Lieblingskünstler heute geben würde, wenn Musik vor zehn Jahren genauso gestohlen worden wäre wie heute.“

Eko Fresh

„Ich weiß, dass ich ohne meine Fans nicht leben kann. Ich liebe meine Fans und möchte weiterhin meine Musik für sie schreiben. Das geht aber nur, wenn auch die finanziellen Möglichkeiten vorhanden sind. Illegale Musikangebote im Netz schaden nicht nur mir, sondern auch meinen Fans.“

Valezka

„Viele Leute denken nur an die glamourösen Seiten der Musikindustrie: die Stars, die Limousinen, die teuren Kleider. Um einen Star glamourös zu machen, müssen viele Leute hart arbeiten. Auch die Stylistin und die Maskenbildnerin leben von dem Geld der CD-Verkäufe. Musik stehlen heißt nicht, dass ein Star kein Designerkleid mehr tragen kann, sondern dass diese Menschen ihren Job verlieren.“

Bernhard Brink

„Kannst du dich noch an deine erste CD erinnern? Und kramst du sie manchmal noch hervor? Kann ein gestohlener File auf dem Computer dieses Gefühl ersetzen?“

Jeanette

„Musik ist wie ein Garten. Ich versuche mein Bestes, ihn so schön wie möglich für meine Gäste zu gestalten, doch leider haben sich manche von euch dazu entschieden, meine Blumen rauszureißen und auf meinen fruchtbaren Boden zu scheißen. ES IST MEIN GARTEN!!! Betretet ihn mit Respekt.“

Joachim Deutschland

„Mein Produzent, meine Bandmitglieder, die Mitarbeiter meines Tonstudios sind alle ein wichtiger Teil meiner Arbeit. Sie sind Teil meiner Zoeciety. Wenn ihr meine Musik illegal ins Internet stellt, schadet ihr nicht nur mir, sondern auch diesen Menschen und ihren Familien.“

Zoe

„Das Internet ist frei zugänglich und jeder denkt, dass man dort alles anbieten darf, was man will. Ihr würdet eure Meinung ändern, wenn ihr eigene Sachen im Netz finden würdet, die nicht für die Allgemeinheit bestimmt sind.“

Sabrina Setlur

„I think it’s sad because it kills music.“

Natasha Thomas

„Raubkopien machen es den Nachwuchskünstlern sehr schwer hochzukommen. Es verbaut ihnen den Weg. Künstler arbeiten hart für ihre Sache und verdienen es genauso, davon existieren zu können wie in jedem anderen Job auch.“

MIC

„Musik ist mein Leben und ich leb von Musik, doch wovon soll ich leben, wenn ihr stehlt, was ich lieb?“ Uwe Kaa von den Roots Rockers

„Illegales Anbieten von Musik nimmt den Plattenfirmen die Möglichkeit, vielversprechende Bands langfristig aufzubauen und zu fördern, weil ihnen das Geld dazu fehlt, das ist doch ganz logisch. Kopieren killt Kreativität.“

Jelly Planet

„Die meisten von uns würden nie davon träumen, etwas aus dem Haus unserer Freunde zu nehmen ohne vorher zu fragen – warum findet ihr es dann okay, unsere Musik ins Internet zu stellen? Es ist genau das Gleiche. Es ist Diebstahl.“

Oli.P

„Der Musikminister warnt: Wer Musik klaut oder geklaute Musik hört oder geklaute sich verschafft, macht sich schmutzige Löffel und wird mit Würmern, kleinen Männern und hustenden Flöhen im Ohr nicht unter einer CD-Länge bestraft!“

Reinhard Mey