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Kreile verabschiedet sich mit Umsatzplus von der GEMA

Nach Einnahmeverlusten aus dem Jahr 2004 konnte die GEMA im abgelaufenen Jahr wieder zulegen. Über 850 Mio. Euro nahm die Verwertungsgesellschaft ein. Der zum Jahresende ausgeschiedene GEMA-Chef Reinhold Kreile verabschiedet sich mit einer beeindruckenden Bilanz.

Nach den Einnahmeverlusten aus dem Jahr 2004 konnte die GEMA im abgelaufenen Jahr wieder deutlich zulegen: Über 850 Mio. Euro nahm die Verwertungsgesellschaft aus mechanischen und Aufführungsrechten ein. In einem Brief an die GEMA-Mitglieder zog der zum Jahresende als Vorstandsvorsitzender der Gesellschaft ausgeschiedene Prof. Dr. Reinhold Kreile Bilanz und verabschiedete sich gleichzeitig mit einem rund 5,5-prozentigen Plus beim Gesamtertrag.

Das Jahr 2004 musste die GEMA noch mit einem Minus von 0,9 Prozent beenden. In seinem GEMA-Brief an die Mitglieder wies Kreile außerdem darauf hin, dass die Gesellschaft ihre Einnahmen in den letzten 16 Jahren von rund 400 auf nunmehr gut 850 Mio. Euro mehr als verdoppeln konnte. „In selbem Maße hat sich auch die Verteilungssumme, also die ausgeschütteten Vergütungen für die aufgeführten Werke des Weltrepertoires der Komponisten und Textdichter in Deutschland und aller Welt erhöht.“ Zusätzlich zur Umsatzsteigerung habe die GEMA ihre Verwaltungsquote von zuletzt 14,4 senken können.

Dem neuen Vorstandsteam um Prof. Dr. Jürgen Becker, Dipl.-Oec. Rainer Hilpert und Dr. Harald Heker wünschte Kreile zudem „Glück für die kommenden Jahre“.

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