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Kreile optimistisch beim Kampf gegen US-Copyright Act

Reinhold Kreile, President CESAC und GEMA-Chef, zeigte sich auf der Midem-Konferenz der CESAC und EMO zuversichtlich, dass das Vorgehen der World Trade Organisation gegen das „einschränkende Urheberrecht“ der USA von Erfolg gekrönt sein wird.

Prof. Dr. Reinhold Kreile, President CESAC und GEMA-Chef, zeigte sich auf der Midem-Konferenz der CESAC und EMO zuversichtlich, dass das Vorgehen der World Trade Organisation gegen das „einschränkende Urheberrecht“ der USA von Erfolg gekrönt sein wird. Durch eine Regelung beim amerikanischen Urheberrecht, der zufolge Musik von europäischen Autoren beim Einsatz in Gaststätten und ähnlichen öffentlichen Räumen nicht vergütet wird, verlieren die Urheber pro Jahr 25 Mio. Dollar, so Kreile in seiner Eröffnungsrede der Konferenz. Die bislang von der US-Regierung gezahlten drei Mio. Dollar für die Jahre 2001 bis 2003 bezeichnete Kreile als „symbolisch“. Wegen der internationalen Gleichbehandlung und Gerechtigkeit sei er sich jedoch „sicher, dass die Wiedergutmachung gelingen wird“. An die Panelmitglieder der Runde, darunter Bernard Miyet, Chairman SACEM- und Vice President GESAC, und Geoff Taylor, Deputy General Counsel und Director of Litigation bei der IFPI, formulierte Kreile als gemeinsamen Auftrag, „noch deutlicher zu machen, dass den europäischen Autoren ein Unrecht geschieht.“