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Kreative werben für die Grünen

Noch vier Tage bis zur Bundestagswahl und die Bemühungen der Parteien um Wählerstimmen laufen auf Hochtouren. Auch die Kreativszene setzt sich im Wahlkampf ein. Hinter der Online-Kampagne XfürGrün stecken ein paar alte Bekannte aus der Branche.

Noch vier Tage bis zur Bundestagswahl und die Bemühungen der Parteien um Wählerstimmen laufen auf Hochtouren. Auch die Kreativszene setzt sich im Wahlkampf ein. Hinter der Online-Kampagne XfürGrün (www.xfuergruen.de) stecken ein paar alte Bekannte aus der Branche. Nach dem Bekenntnis von Labelmachern wie Tim Renner oder Manfred Schütz zu Gerhard Schröder wirft sich nun ein anderer ehemaliger Universal-Mitarbeiter ins Zeug für Bündnis 90/Grüne. Der einstige Unternehmenssprecher Jacob Bilabel macht mit seiner Agentur Thema 1 Werbung für die Regierungspartei.

Ausgangspunkt der Kampagne war „die Überlegung, warum Wahlwerbung immer so unglaublich langweilig ist“. Bilabel und seine Mitstreiter stellten sich die Fragen: „Wie würden Wahlspots aussehen, die uns gefallen? Und warum machen wir sie nicht einfach so, dass sie uns gefallen?“ In der Folge wurden Filmemacher, Videoregisseure, Werbefilmer, Grafiker und Animationsfilmer aufgefordert, ihre eigene Interpretation eines Wahlspots für die Grünen zu entwickeln. Mitgemacht haben dabei unter anderem die Produktionsfirma Erste Liebe, die seit Jahren eine erste Adresse für Musikvideos ist, der Sender Twen FM sowie die Labels Einmusik und Minibeat Records.

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