Recorded & Publishing

Konzertveranstalter Ossy Hoppe kritisiert 360-Grad-Modell

Beim Popkomm-Empfang in der Hessischen Landesvertretung in Berlin übte Ossy Hoppe, Geschäftsführer Wizard Promotions, deutliche Kritik am 360-Grad-Modell. Der Frankfurter Konzertveranstalter sagte, Rundumverträge seien „sittenwidrig“ und hätten „verheerende Folgen“ für die Künstler.

“Was ist das 360-Grad-Modell überhaupt? Nun, es ist nichts anderes als eine moderne Form der Sklaverei. Ein Kreis, der sich hoffentlich nie schließen wird.“ Mit solch deutlichen Worten begann Ossy Hoppe am 9. Oktober seine vielbeachtete Rede in der Hessischen Landesvertretung. Zuvor hatten am Popkomm-Donnerstag zwei Redner über das aktuelle Musikgeschäft informiert: Thomas D. sprach in einer Videogrußbotschaft über die Aufgabe der Künstler in einer sich wandelnden Branche; Uli Mücke, Vice President Marketing & Promotion bei EMI Music, hatte eine umfassende Darstellung der Zukunftsperspektiven der Plattenfirmen geliefert.

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