MusikWoche: Wie fällt Ihre Bilanz nach neun Jahren Ministry of Sound aus? Konrad von Löhneysen: 2001 ein traditionelles Label zu gründen, war angesichts der Marktrückgänge, der Brenner- und Onlinepiraterie zunächst ein Himmelfahrtskommando. Trotzdem fällt das Fazit positiv aus. Es wird immer einen Markt für Musik geben, auch wenn der Wettbewerb um die Plätze in den Medien, im Handel oder auch im Internet härter wird. Denn obwohl der Markt um 40 Prozent eingebrochen ist, wurden es nicht weniger Veröffentlichungen.
Konrad von Löhneysen im Gespräch: „Die drei größten Dance-Erfolge des Jahres stammen von Indies“
Konrad von Löhneysen positionierte kürzlich sein Berliner Musikunternehmen Ministry of Sound Germany unter dem Namen Embassy of Music neu. Im Gespräch mit MusikWoche-Redakteur Knut Schlinger erläutert der Firmengründer die stilistische Öffnung seiner Firma und die wachsende Bedeutung des Dancesegments.






