So halbierten sich die Verkaufszahlen in diesem Musikbereich von 20,1 Mio. Exemplaren im Jahr 1994 auf nur noch 10,1 Mio. Einheiten in 2003. Gleichzeitig sank der Anteil der Klassik am Gesamtmarkt in diesem Zeitraum um 25 Prozent. Trotzdem zeigte sich Kellersmann optimistisch: „Klassik ist der neue Underground, da man sich damit abgrenzen kann“, behauptete er. Hoffnung mache ihm zudem, dass die Zusammen- arbeit mit Prominenz wie Doris Dörrie, Bernd Eichinger und Christoph Schlingensief dem Geschäft neue Impulse geben konnte. Dies zeige sich auch an einem wachsenden Klassikmarkt im vergangenen Jahr bei gleichzeitiger Stagnation des Popmarkts.
Konrad Adenauer Stiftung nahm Klassikmarkt ins Visier
Bei ihrer fünften Musikfachtagung, die am 8. Juni in der Stiftungs-Niederlassung im Berliner Haus am Tiergarten stattfand, rückte die Konrad Adenauer Stiftung Fragen zur Zukunft des Klassikgeschäfts und der klassischen Musik ins Zentrum. In seiner Keynote präsentierte Christian Kellersmann, Managing Director Universal Classics & Jazz, zunächst Zahlen zur Entwicklung des Klassikgeschäfts.






