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Konjunkturschwäche holt den Branchenprimus ein

Die Musiksparte von Vivendi Universal musste im zweiten Quartal des laufenden Jahres einen Umsatzrückgang von zwei Prozent verzeichnen.

Die Musiksparte von Vivendi Universal (VU) musste im zweiten Quartal des laufenden Jahres einen Umsatzrückgang von zwei Prozent verzeichnen. Noch katastrophaler fällt der operative Gewinn aus: Er sank im ersten Halbjahr um 45 Prozent. Wie aus dem am 14. August veröffentlichten Geschäftszahlen des zweiten Quartals und des ersten Halbjahrs hervorgeht, ist die Universal Music Group der einzige Bereich von VU, dessen Umsatz nicht wuchs. Der Gesamtumsatz von Vivendi kletterte im ersten Halbjahr von 26,44 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum auf 29,99 Milliarden Euro. Gleichzeitig gab das Unternehmen bekannt, Vermögenswerte in Höhe von zehn Milliarden Euro zu veräußern. In den nächsten neun Monaten soll bereits ein Verkaufserlös von fünf Milliarden Euro erzielt werden. Der 10-Milliarden-Verkauf wird als Reaktion zum einen auf den Rekordverlust von 13,6 Milliarden Euro im Jahr 2001 beziehungsweise auf neuerliche Abschreibungen in Höhe von elf Milliarden Euro im zweiten Quartal 2002 gesehen.