Ab neun Uhr stehen im Ministerium für Wirtschaft und Technologie an der Scharnhorststraße zahlreiche Vorträge und Podiumsdiskussionen an, Teilnehmer sind unter anderem Staatsminister Julian Nida-Rümelin, Thomas M. Stein, President BMG Europe, Peter L. H. Schwenkow, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Entertainment AG und Viva-Chef Dieter Gorny. Der Kongress bietet inhaltlich auch eine internationale Dimension: „Was können wir vom Ausland lernen?“ lautet die Fragestellung einer Diskussion. Das Programm umrahmen ein Empfang im Variete Wintergarten am Vortag und eine Besichtigung des Reichstags. Initiator Jens Michow, Präsident des IDKV, sieht im Kongress eine Chance, „Wirtschafts- und Finanzpolitikern die Bedeutung der Musikwirtschaft voll bewusst zu machen“. Gleichzeitig hat der Verbandschef eine Offensive gegen die Künstlerdienste der Arbeitsämter gestartet. Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit vermitteln diese Dienste Konzerte von diversen Musikern, wie von Joja Wendt und Brings. Für diese Aufgabe sind die laut Michow Konzertagenturen und Tourneeveranstalter zuständig, und nicht „eine Heerschar von Beamten – auf Kosten der Steuerzahler“.
Kongress in Berlin mit prominenten Teilnehmern: IDKV bringt Musik und Politik zusammen
„Musik als Wirtschaft“ lautet der Titel eines Kongresses, der sich am 22. April mit dem okönomischen Potenzial der Musikwirtschaft auseinandersetzt.
Mit-Initiator ist der Bundesverband der Veranstaltungswirtschaft (IDKV).





