Im Rahmen der Konferenz „Musik, Markt und Macht“ befasste sich das Zentrum für zeitgenössische Musik der Donau-Universität Krems mit der Zukunft von Independent-Labels im internationalen Musikgeschäft. Unabhängige Labels müssten stärker auf Networking und Partnerschaften setzen. Das stand zumindest im Fokus des Vortrags von Peter Cadera. Der frühere PIAS-Deutschlandchef und Connected-Verriebsmann ist heute mit Cadera Music Consulting als Berater tätig und engagiert sich bei Ton-Träger-Nord für die Belange der Independents. Albert Manzinger, Geschäftsführer von EMI Music Austria und Schweiz, stellte außerdem neue Marketingaktivitäten seines Unternehmens vor und sagte, das Wissen und die Erfahrung der Musikwirtschaft biete großes Potenzial für neue Geschäftsmodelle und branchenübergreifende Partnerschaften.
Auf das veränderte Anforderungsprofil für Musikschaffende und Musikmanager verwies der Leiter des Zentrums für zeitgenössische Musik der Donau-Universität Krems, Prof. Dr. Gerhard Gensch. Wer sich als Musiker heute im kreativen Wettbewerb erfolgreich positionieren wolle, benötige ein fundiertes Fachwissen, das künstlerische, kommunikative und Managementkompetenzen vereine. Die Donau-Universität Krems biete deshalb ab dem Wintersemester 2005 einen neuen postgradualen Master-Studiengang Musikmanagement an, der mit dem Master of Arts abschließe.





