Der andauernde Streit zwischen den weltweiten Mobilfunkanbietern und der Kopierschutzlizenzierungsstelle MPEG LA könnte in den kommenden Monaten beigelegt werden. Bei MPEG LA zeigt man sich zuversichtlich, dass es im kommenden Jahr zu einer Einigung bei den Kosten für den Einsatz des Standardkopierschutzes der Open Mobile Alliance (OMA) kommen wird. „Wir rechnen damit, dass es Anfang 2006 so weit sein wird“, erklärte Larry Horn, Vice President of Licensing bei MPEG LA. Die Lizenzstelle verfügt über die Nutzungsrechte für den Kopierschutzstandard der OMA, der für den mobilen Vertrieb von Medienprodukten eingesetzt werden soll, und kümmert sich um die Vermarktung eines Patentrechte-Pools von Firmen wie Sony, ContentGuard, InterTrust, Matsushita und Koninklijke Philips.
Die Mobilfunkprovider sperren sich jedoch seit Monaten gegen die von der MPEG LA geforderten Lizenzgebühren für das einheitliche DRM. Zuletzt sollten die Mobilfirmen einmalig pro Handy 65 Cents und pro Kunde jährlich 25 Cents für die Nutzung des OMA-Kopierschutzes bezahlen. Dies war den Mobilfunkern im April noch zu teuer. Laut Horn werde der sich andeutende Kompromiss allerdings ziemlich eng an dieser Vorgabe orientieren.





