Einen neuartigen Ansatz im Markt mit polyphonen Klingeltönen verfolgt die Münchner Firma Gofresh. Sie gründete das Label Gofresh Mobile Music und will damit Musik fürs Handy vermarkten. Statt bereits produzierte Songs auf Klingeltonbedürfnisse umzuarbeiten, will Gofresh eigenständig zehn- bis 20-sekündige MIDI-Files komponieren lassen. Diese so genannten „Klingelton-Songs“ werden laut Gofresh-Geschäftsführer Antonio Vince Staybl „künftig speziell zu aktuellen Trends konzipiert und genau auf Nutzerbedürfnisse abgestimmt“. Seine Firma stützt sich dabei auf Marktforschungsuntersuchungen, die davon ausgehen, dass bereits im Jahr 2004 mit Klingeltönen und -effekten in Deutschland Umsätze in der Größenordnung von fünf bis zehn Prozent des Gesamttonträgermarktes gemacht werden. Gofresh verspricht Künstlern und Produzenten zudem bessere Verdienstmöglichkeiten: Im Einzelfall läge die Vergütung pro verkauftem Klingelton höher als beim Verkauf einer Maxi-CD. Nach eigenen Angaben verfügt Gofresh bereits über drei Künstler. Bis Jahresende will man die Klingeltonwerke von 25 bis 30 Musikern europaweit vermarkten. Staybl und der Chefentwickler von Gofresh, Jukka Saarelainen, gründeten das Unternehmen im Jahr 2002; davor waren sie für den Handy-Inhaltedienstleister iobox tätig.
Gofresh
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