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Klingeltöne beliebtester Handy-Content

Einer von Buongiorno Vitaminic in Auftrag gegebenen europaweiten Marktstudie zufolge, sind Services rund ums Mobiltelefon „zum unverzichtbaren, prägenden Bestandteil des sozialen Lebens von Jugendlichen“ geworden.

Einer von Buongiorno Vitaminic in Auftrag gegebenen europaweiten Marktstudie zufolge sind Services rund ums Mobiltelefon „zum unverzichtbaren, prägenden Bestandteil des sozialen Lebens von Jugendlichen“ geworden. Mobile Mehrwertdienste wie Klingeltöne, Logos, Wallpapers, MMs und Java Games würden als wichtige Möglichkeit der Personalisierung des Handys und als Entertainmentfaktor genutzt. Diese Services hätten sich bei den befragten Usern als dritte Funktion neben dem Telefonieren und SMS etabliert. Buongiorno Vitaminic ließ europaweit rund 2000 Handynutzer im Alter von 14 bis 35 Jahren befragen. Die Studie wurde von einem paneuropäischen Pool von Forschungsinstituten in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und Großbritannien durchgeführt. Nach Auskunft des Unternehmens handelt es sich um die erste europaweite Studie von mobilen Handyservices bei Jugendlichen.

Den Studienergebnissen zufolge sind polyphone und monophone Klingeltöne bei 19 bzw. 16 Prozent der Befragten die bevorzugten Produkte; es folgen Logos (18 Prozent) und Wallpaper (12 Prozent). Für 17 Prozent der Befragten sei die Verlässlichkeit des Anbieters ausschlaggebend für die Kaufentscheidung, für 16 Prozent ein spezielles Produktangebot und für 14 Prozent die Bekanntheit bzw. Marke des Anbieters. Dabei wurde die Markenbekanntheit der Content-Anbieter von 51 Prozent der Befragten als sehr gering eingeschätzt, was wiederum zu Kaufzurückhaltung aufgrund mangelnden Vertrauens führe, so Buongiorno Vitaminic. Negative Kauferfahrungen wie mangelnde Kompatibilität des erworbenen Produktes mit dem Endgerät, als zu hoch empfundene Preise und fehlender Kundenservice würden von den meisten Befragten als Grund genannt, keinen regelmäßigen Gebrauch von mobilen Inhalten zu machen. 37 Prozent der Befragten gäben dabei weniger als zwei Euro, 15 Prozent zwischen zwei und zehn Euro im Monat für die so genannten Value Added Services (VAS) aus. 48 Prozent kauften lediglich unregelmäßig. Für die Anbieter, so Buongiorno Vitaminic, biete die Studie „konkrete Ansatzpunkte zu einer besseren Marktbearbeitung“.