Recorded & Publishing

Kleinere Majors könnten von Merger profitieren

Die drei Majors Warner, EMI und BMG würden von einer Fusion profitieren. Nach Anlaystenmeinung könnte allein ein gemeinsames Musikgeschäft von BMG und Warner beiden Firmen Kosten in Höhe von jeweils 250 Mio. Dollar sparen.

Die drei Majors Warner, EMI und BMG würden von einer Fusion – in welcher Konstellation auch immer – profitieren. Nach einer Untersuchung des Branchenblatts „Music & Copyright“ auf Basis von Anlystenmeinungen könnte allein ein gemeinsames Musikgeschäft von BMG und Warner den beiden Firmen Kosten in Höhe von jeweils 250 Mio. Dollar sparen. Das Gros davon entfiele auf die Zusammenlegung von Backoffice-Funktionen, aber auch die Ausgliederung oder der Verkauf von Presswerken oder Vertriebsabteilungen würde sich kostensenkend auswirken. Vorsichtshalber rechnet das Blatt auch schon die Marktanteile möglicher Fusionspartner zusammen: So wäre BMG inklusive der bereits einverleibten Zomba-Assets und nach einem Merger mit Warner im Jahr 2002 auf einen weltweiten Anteil von 23,3 Prozent am Musikgeschäft gekommen. Der nach Marktanteilen führenden Universal Music Group am nächsten käme aber das fusionierte EMI/Warner-Musikgeschäft mit 23,9 Prozent. „Music & Copyright“ veröffentlichte in diesem Zusammenhang auch ein Ranking der Majors nach weltweiten Marktanteilen.

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