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Klassikmarkt wächst um 17 Prozent

Entgegen dem allgemeinen Trend kann sich der Klassikmarkt stabilisieren, dieser wächst um 17 Prozent von 2005 auf 2006. Das erklärte zumindest Christian Kellersmann, Managing Director Universal Classics & Jazz.

Entgegen dem allgemeinen Trend kann sich der Klassikmarkt weiter stabilisieren, dieser wächst um 17 Prozent von 2005 auf 2006. Das erklärte Christian Kellersmann, Managing Director Universal Classics & Jazz, kürzlich auf einer Musikfachtagung der Konrad-Adenauer-Stiftung.

„Die Musik von morgen ist die Klassik“, zeigte sich Kellersmann überzeugt. Popmusik komme ihm manchmal „wie ein Musical“ vor, das „keine haltbaren musikalischen Umsätze, keine Veränderung mehr“ generiere. Demgegenüber stehe eine positive Entwicklung im Bereich der klassischen Musik, die mit verbesserten Promotion- und Marketingaktivitäten, aber auch mit innovativen Rezeptionsideen und „Leuchttürmen“ wie Anna Netrebko, Rolando Villazón oder Cecilia Bartoli wieder Hörer gewinne.

Trotz dieser positiven Entwicklung musste auch die Klassik in der Vergangenheit empfindliche Einbußen hinnehmen: Von 1994 bis 2003 hat sich der Verkauf von Klassik-Tonträgern halbiert, von 20,1 Mio. auf 10,1 Mio. Einheiten, gleichzeitig ging der Absatz von Opernkarten von 5,1 Mio. Stück 1994 auf 4,3 Mio. im Jahr 2004 zurück. Mehr zum Thema