MusikWoche: Das Jahr 2004 ist für Ihre Firma sehr gut gelaufen. Woran liegt das? Christian Kellersmann: In der Klassik hat die Abteilung um Peggy Schmidt erstklassige Arbeit im Aufbau großer neuer Künstler wie Anna Netrebko oder Lang Lang und der weiterhin erfolgreichen Vermarktung unserer etablierter Acts geleistet. Auch im Katalogbereich konnten wir trotz der schwierigen Situation im Gesamtmarkt unsere Ziele erreichen – dank guter Serienarbeit und unkonventioneller neuer Ideen. Im Jazz gelang es dem Team um Astrid Kieselbach, die erfreuliche Entwicklung der letzten Jahre fortzusetzen – mit starken nationalen Acts wie Till Brönner, Götz Alsmann oder Nylon und gewohnt perfektem Timing internationaler Veröffentlichungen.
„Klassik nicht ins Subventions-Ghetto abrutschen lassen“
Derzeit dominiert Universal die Charts wie nie zuvor. Aber nicht nur die Pop-Abteilungen befinden sich auf einem Höhenflug; auch Universal Classics & Jazz konnte im Geschäftsjahr 2004 punkten. Im Gespräch mit Managing Director Christian Kellersmann geht Manfred Gillig-Degrave dem Geheimnis seines Erfolgs auf den Grund.






