Klassische Produktionen setzen sich im digitalen Musikgeschäft immer mehr durch. Während der Umsatz mit Klassik-CDs im Jahr 2005 im Vergleich zum Vorjahr um 15 Prozent zurückging, nahm die Anzahl der Downloads um 93,9 Prozent zu.
So hatten nach Angaben von Nielsen SoundScan 2005 Downloads einen Anteil von rund 19,7 Prozent an den Gesamtverkäufen von Mozarts „Violin Sonatas“ mit Hilary Hahn. Bei Janine Jansens Einspielung von Vivaldis„Die vier Jahreszeiten“ machte das digitale Musikgeschäft sogar 73 Prozent der Verkäufe aus. Das Album erreichte Platz 15 der iTunes-Album-Charts und hält sich aktuell auf Position drei der Billboard Top Classical Albums.
„Es gibt eine große Anzahl an klassischen Aufnahmen, die schwerlich in einem gängigen Musikladen Platz finden“, meinte dazu Jonathan Gruber, Vice President New Media für Classics & Jazz bei der Universal Music Group International. „Dank des digitalen Geschäftes gibt es keine räumliche Beschränkung mehr für das Angebot, sodass der Kunde selbst auf seltene Aufnahmen sofort zurückgreifen kann.“






