Recorded & Publishing

kick macht Schluss mit der Promotion

Die kick-media ag wird zum Jahreswechsel ihren Geschäftsbereich kick. promotion auflösen. Damit gibt sich nach 25 Jahren eine der renommiertesten Agenturen der sich verschlechternden Marktlage geschlagen.

Die kick-media ag wird zum Jahreswechsel ihren Geschäftsbereich kick. promotion betriebsbedingt auflösen. Damit gibt sich nach 25 Jahren eine der renommiertesten Agenturen der sich verschlechternden Marktlage geschlagen. kick. promotion ist das älteste Unternehmen unter dem Dach der Aktiengesellschaft und konnte im laufenden Jahr die Verluste zwar verringern, eine schwarze Null ist aber weiterhin ausser Reichweite, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Daran hätten auch die kompetenten Mitarbeiter um Geschäftsführer Marco Dix nichts ändern können. Die Marktlage habe sich in den letzten Jahren derart negativ entwickelt, dass an einen Fortbestand von kick. promotion nun nicht mehr zu denken sei. Nun werden sechs festangestellte Kollegen und zwei Praktikanten ihre Arbeitsplätze verlieren. „Wir wussten, dass es schwer werden würde“, kommentiert Dix. „Doch die anhaltenden Einbrüche der Musikindustrie zwingen auch uns letztendlich in die Knie.“ kick. betreute in seiner Firmengeschichte unter anderem Stars wie Herbert Grönemeyer, Pur, David Bowie, Rolling Stones oder Wonderwall. Nun will sich kick-media stärker dem Künstlermanagement widmen. Auch die anderen Geschäftsbereiche operieren unter wirtschaftlich guten Bedingungen, so Vorstandssprecher Goetz Elbertzhagen, der die Schließung bedauert. „Wie jeder von uns in der Musikbranche erfahren hat, muss gespart werden“, so der Firmengründer. „Eine renommierte Agentur wie kick. promotion auf halben Touren laufen zu lassen, halten wir im Hinblick auf unsere Kunden und Künstler für unfair und falsch.“ Elbertzhagen bedankte sich bei seinen Mitarbeitern, die „alles Erdenkliche versucht haben“.

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