Die britische Agentur für physische Tonträger erweitert ihr Sortiment um Produkte aus PET. Der leichte und recycelbare Kunststoff wird unter anderem für Einweg-Pfandflaschen in Deutschland verwendet. Wie das Unternehmen mitteilt, lassen sich durch den Materialwechsel der Energieverbrauch und die CO2-Emissionen senken.
Trotz der veränderten Materialien soll die Audioqualität nicht beeinträchtigt werden. Zudem wird die PET-Schallplatte in verschiedenen Farben und mit sogenannten „Inkplosion“-Effekten angeboten.
Auch andere Hersteller wie Sonopress oder optimal Media sind bereits mit nachhaltigen Schallplatten-Pressungen auf dem Markt vertreten. So brachte die Bertelsmann-Tochter die ecorecord heraus und optimal Media hat die Produkte ReVinyl und BioVinyl im Angebot.
Zusätzlich zur neuen PET-Platte stellt Key Production mit der Tiny Vinyl ein weiteres neues Produkt vor. Dabei handelt es sich um ein 4-Inch-Vinylformat zum Sammeln bei Auflagen zwischen 500 und 2999 Stück. Laut eigenen Angaben ist man „derzeit einziger Anbieter in diesem Produktionssegment“ und ermögliche diese Stückzahlen für dieses Format erstmals in Europa.
„Der Markt für physische Musikformate entwickelt sich weiter – Künstler und Labels suchen nach Lösungen, die sowohl innovativ als auch nachhaltiger sind“, erklärt John Service, Director of Strategy and Sustainability Key Production. „PET-Schallplatten ermöglichen neue Wege in Material und Produktion, während Tiny Vinyl ein spielerisches, stark sammelbares Format bietet, das neue Möglichkeiten für Merchandising und Fanbindung schafft.“







