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Kennedy folgt auf Berman an der IFPI-Spitze

Die IFPI bekommt einen neuen Vorsitzenden. Nach sechs Jahren an der Spitze des weltweiten Tonträgerverbands übergibt Jay Berman den Sitz des Chairman & CEO an John Kennedy. Ab Januar 2005 leitet der Brite die Geschäfte an der Londoner Regent Street.

Die IFPI bekommt einen neuen Vorsitzenden. Nach sechs Jahren an der Spitze des weltweiten Tonträgerverbands übergibt Jay Berman den Sitz des Chairman & CEO an John Kennedy. Ab Januar 2005 leitet der Brite die Geschäfte an der Londoner Regent Street. Berman hätte dem Vernehmen nach eigentlich noch bis Ende 2005 einen gültigen Vertrag gehabt, wollte jedoch schon früher in seine amerikanische Heimat zurück. Nun kommt sein Nachfolger am 1. Oktober bei der IFPI an Bord, die drei Monate bis zum Jahresende werden Berman und Kennedy gemeinsam die IFPI-Geschäfte leiten, um eine reibungslose Stabübergabe zu gewährleisten. Für Kennedy ist die IFPI-Zentrale in London alles andere als Neuland: Als COO von Universal Music International, eine Position, die er bis Februar innehatte, diente Kennedy im Verband als Vorstandsmitglied und als Vorsitzender des European Regional Board. Von 1996 bis Anfang 2004 war Kennedy für PolyGram und nach der Fusion für Universal Music tätig. Zuletzt als zweiter Mann hinter Jorgen Larsen, davor als Geschäftsführer für das UK-Geschäft. Seine Karriere in der Musikindustrie begann der 51-jährige Jurist im Jahr 1978 bei Phonogram, später arbeitete er auch bei CBS. Zwischen 1984 und 1996 betrieb er mit Partnern die Kanzlei JP Kennedy & Co. Als Mitorganisator der Benefizkonzerte Band Aid und Live Aid erhielt Kennedy 1985 die Verdienstauszeichnung Order of the British Empire. Bevor sein Vorgänger Berman im Jahr 1999 als Chef zur IFPI stieß, war er Vorsitzender des US-Branchenverbands RIAA.

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