Mit dem von Harm Theunisse und Pierre van Dongen entwickelten Herstellungsverfahren können Schallplatten „mit drastisch reduziertem CO2-Fußabdruck produziert werden – und das mit überrragender Klangqualität und einer Lebensdauer wie bei einer konventionell erzeugten Platte“, heißt es aus Veldhoven in den Niederlanden. Wie ein unabhängiges Energieberatungsunternehmen jüngst erhoben hat, benötigt die Fertigung einer 180g Platte im Green-Vinyl-Records-Verfahren demnach weniger als 0,2 kWh.
Herkömmliches Vinyl sei laut kdg in der Herstellung sehr energieintensiv und hätte daher einen entsprechend hohen CO2-Ausstoß. Auf dem Weg hin zu einer CO2-neutralen Musikindustrie sei Green Vinyl Records „eine gleichermaßen überfällige wie bahnbrechende Innovation in der Vinylproduktion gelungen“, sagt Michael Hosp, Eigentümer und CEO kdg: „Wer Vinyl liebt und gleichzeitig auch die Klimaziele von Paris ernst nimmt, hat nun endlich eine tragfähige Option.“
Green Vinyl Records produziert die Schallplatten mit PET und in hochmoderner Spritzgusstechnik, das Labeling erfolgt über Digitaldruck direkt auf die LP. Das reduziert den Materialaufwand, und vereinfacht den Herstellungsprozess.
„Als uns Harm Theunisse und Pierre van Dongen ihr neues Verfahren präsentierten, war für uns sofort klar: Diese großartige Entwicklung wollen wir als kdg mittragen, dies umso mehr, als unser Unternehmen ja im Naturpark Tiroler Lech beheimatet ist und uns Umweltschutz und Nachhaltigkeit seit jeher ein großes Anliegen sind. Daher freuen wir uns sehr, dass wir unseren Kund:innen ab sofort exklusiv Green Vinyl Records-Platten anbieten können“, so Hosp.
Auch Harm Theunisse, Owner und CEO Green Vinyl Records, freut sich „ein so erfahrenes Medienunternehmen wie kdg als Partner gewonnen zu haben“. Es sei an der Zeit, „der Musikindustrie einen grüneren Weg in die Zukunft aufzuzeigen – und das werden wir gemeinsam nach Kräften tun“.





