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Kaufmann lenkt ein, Kuratorium will Neuausrichtung

Nach der Ernennung von Johannes Bultmann zum Intendanten der Philharmonie Essen erklärte sein geschasster Vorgänger Michael Kaufmann, er habe den Streit mit der Stadt beigelegt und bleibe dem Haus „beratend“ verbunden. Das Kuratorium des Konzerthauses sieht die Stadt in der Verantwortung und fordert eine Neuausrichtung der Philharmonie.

Nach der Ernennung von Johannes Bultmann zum neuen Intendanten der Philharmonie Essen hat sich nun sein geschasster Vorgänger Michael Kaufmann zu Wort gemeldet und versöhnliche Töne angestimmt. Wie der ddp meldet, ließ Kaufmann verlauten, er habe aufgrund seiner weiterhin bestehenden Verbundenheit mit der Philharmonie den Streit mit der Stadt beigelegt und habe damit den Weg für seinen Nachfolger frei gemacht. Er wolle dem Konzerthaus in Zukunft „beratend“ zur Seite stehen. Kaufmann, der nach seiner Entlassung zunächst mit einer Klage gedroht hatte, betonte jedoch, dass sich die von der Stadt gegen ihn erhobenen Vorwürfe als falsch erwiesen hätten. Kaufmann war mit der Begründung von Etatüberschreitungen in Millionenhöhe fristlos entlassen worden.

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