Beim halbjährlichen Treffen des Arbeitskreises der Musikwirtschaft Hamburg machte Musikverleger Prof. Klaus-Michael Karnstedt der Hansestadt Mut. Bis Berlin in einer Liga mit Metropolen wie London, Paris oder New York spielen könne, werde der Medienstandort Hamburg sich noch ausreichend profilieren können. „Die Musikbranche sollte nicht über Standorte diskutieren, sondern vielmehr darüber, wo die Kreativität zu Hause ist“, meinte der Europa-Chef von Peermusic in seinem Vortrag. Es gelte, das Kerngeschäft des Entertainments bei allen politischen Ränkespielen nicht zu vernachlässigen. Hamburg habe im Wettstreit mit anderen deutschen Medienstandorten gute Karten, doch müssten die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft offensiver die Vorteile hervorheben. Dagegen sei Berlin eine künstlich mit Fördergeldern geschaffene Entertainmentinsel geworden. Deshalb müsse der Hamburger Senat schneller agieren und reagieren. Karnstedts Fazit: „In Hamburg spielt die Musik und in Berlin wird noch geprobt.“ Dieser Ansicht stimmte auch Dr. Thomas Mirow zu. Der ehemalige Wirtschaftssenator Hamburgs und SPD-Kandidat für das Amt des Bürgermeisters sprach sich dafür aus, die Medienpolitik in Hamburg zur „Chefsache“ zu machen.
Karnstedt entfacht Standortdebatte neu
Beim halbjährlichen Treffen des Arbeitskreises der Musikwirtschaft Hamburg machte Musikverleger Michael Karnstedt der Hansestadt Mut. Bis Berlin in einer Liga mit Metropolen wie London, Paris oder New York spielen könne, werde der Medienstandort Hamburg sich noch ausreichend profilieren können.






