Was führte vor zehn Jahren zur Gründung des Interessenverband Musikmanager & Consultants (IMUC)? Karin Heinrich: Ein gemeinsames Bier mit Wolfgang auf der Popkomm 2001. Und die absolute Notwendigkeit eines Netzwerks sowie der Wunsch nach Etablierung eines Gütesiegels zum Zeichen von Seriosität und Fair Play in unserem Business. Es ist uns gelungen, erfolgreiche Managements als Gründungsmitglieder für die Idee zu begeistern, auch wenn wir anfangs eine Menge Gegenwind zu spüren bekamen. Ich war noch nicht allzu lange selbstständig und als Managerin tätig, aber es war bereits damals klar, dass massive Marktveränderungen zu erwarten waren und wir uns klar positionieren müssen. Dazu hatten wir das Gefühl, man müsse dringend etwas für das Image der Künstlermanagement-Branche insgesamt tun.
Karin Heinrich und Wolfgang Weyand im Gespräch: „Es gilt, der Kreativleistung den nötigen Respekt entgegenzubringen“
Vor zehn Jahren gründeten in Hamburg zehn Künstlermanager und Consultants eine Interessenvertretung für ihre Berufsgruppe. Was als reine Networkingplattform begann, hat sich inzwischen zum kleinen, aber schlagkräftigen Branchenverband entwickelt. Zum zehnjährigen Jubiläum erläutern die beiden Vorsitzenden Karin Heinrich und Wolfgang Weyand die Arbeit des IMUC.






