Recorded & Publishing

Karaoke-Label verklagt Konkurrenten

Das Karaoke-Label Sybersounds hat beim Bezirksgericht von Los Angeles eine Klage gegen sieben Konkurrenzunternehmen eingeleitet. Label-Chefin Jan Stevens wirft den anderen Anbietern vor, nicht lizenzierte Titel zu veröffentlichen.

Das in Malibu ansässige Karaoke-Label Sybersounds hat nach Informationen der „New York Times“ beim Bezirksgericht von Los Angeles eine Klage gegen sieben Konkurrenzunternehmen eingeleitet. Label-Chefin Jan Stevens wirft den anderen Anbietern von Karaoke-CDs vor, sich im Preiswettbewerb unlauterer Mittel zu bedienen. Angeblich umgingen sie häufig die Lizenzierung der Titel und bezahlten nur einen Bruchteil der fälligen Tantiemen an die Urheber.

„Ich will einen gerechten Wettbewerb für mein Unternehmen“, erklärt Stevens. Es sei einfach nicht fair, dass sich andere Unternehmen einen Preisvorteil sicherten, indem sie die Inhalte unrechtmäßig verwendeten. Die betroffenen Karaoke-Labels haben sich bisher noch nicht zu den Vorwürfen geäußert. Sybersounds hat nun eine Sammlung von CDs, die bei Konkurrenten erschienen sind, vorgelegt. Sie enthalten Songs von Bands wie U2, Abba und Bon Jovi, die sich bisher geweigert haben, ihre Songs für den Karaoke-Markt zu lizenzieren.