Recorded & Publishing

Kanzler sieht keinen Anspruch auf Privatkopie

Bundeskanzler Gerhard Schröder und der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit waren am 14. September bei Universal an der Spree zu Gast. Gemeinsam mit zahlreichen Branchenvertretern erörterten sie Möglichkeiten, die Rahmenbedingungen für die Musikindustrie zu verbessern.

Bundeskanzler Gerhard Schröder und der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit waren am 14. September bei Universal an der Spree zu Gast. Gemeinsam mit zahlreichen Branchenvertretern erörterten sie Möglichkeiten, die Rahmenbedingungen für die Musikindustrie zu verbessern. Ganz oben auf der Tagesordnung standen Themen wie die Radioquote, die Künstlersozialkasse und vor allem die Novelle des Urheberrechtsgesetzes. „Ich glaube, wir kriegen eine sehr vernünftige Balance hin“, sagte der Kanzler über das neue Urhebergesetz. Und auch Gerd Gebhardt, Vorsitzender der Phonoverbände, zieht eine positive Bilanz der Begegnung: „Ich bin mit dem Verlauf des Treffens sehr zufrieden.“ Der Bundeskanzler habe verstanden, dass wir andere Strukturen brauchen, um unser Geschäft zu erhalten. Dies sei ein wichtiger Faktor für die Musikbranche: „Auch der Kanzler sieht keinen Anspruch auf eine Privatkopie.“

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