Während es über die professionelle Zukunft von Rapper Jay-Z bislang nur Gerüchte gibt, hat dessen Schützling Kanye West bereits die Weichen für das Geschäftsleben gestellt. Zusammen mit der Sony Music Label Group von Sony BMG gründet West das Joint-Venture-Label Getting Out Our Dreams (GOOD). Wie viel Geld bei dieser Zusammenarbeit im Spiel ist, haben beide Seiten nicht verraten, aber Sony-Chef Don Ienner zeigt sich zuversichtlich, dass GOOD den Labels Epic und Columbia den nötigen Nachwuchs in Sachen R&B und HipHop liefern wird.
Mit John Legend hat West bereits seinen ersten Künstler bei Columbia platziert, an der Entstehung des Albums „Get Lifted“ wirkte West als Produzent mit. Während West als Produzent und Labelinhaber künftig mit Sony BMG zusammenarbeitet, bleibt er als Künstler jedoch vertraglich an Roc-A-Fella gebunden. Über die Zukunft des Labels und die seiner Gründer, Jay-Z und Damon Dash, dürfte in den nächsten Wochen eine Entscheidung fallen. Wests Album „The College Dropout“ verkaufte allein in den USA 2,3 Mio. Exemplare. Zudem arbeitete der Senkrechtstarter des Jahres als Produzent mit Künstlern wie Twista, Alicia Keys oder Ludacris zusammen.






