Unions-Politiker Steffen Kampeter sieht die Talfahrt der deutschen Kreativwirtschaft nach Veröffentlichung der Halbjahreszahlen der Musikbranche gestoppt. „Wenn auch die Zahlen immer noch nicht befriedigen können, so geht es zumindest nicht mehr brutal bergab“, erklärt Kampeter auch als Vorsitzender des Dialogforums Musikwirtschaft. „Die Politik hat diese Entwicklung durch ein neues Urheberrecht begleitet“, betont er. „Die jetzt vorgelegten Zahlen belegen, dass das neue Recht beginnt Wirkung zu zeigen.“ Dies gelte für die verschiedenen Wirtschaftsbereiche der Kreativwirtschaft – vor allem Musik, Film und Software. „Illegales Kopieren ist kein Kavaliersdelikt“, mahnt der Politiker dennoch an. „Dieser Diebstahl gefährdet nicht nur die wirtschaftliche Grundlage des Geschäfts in der Kreativwirtschaft – auch die Vielfalt kreativer Ausdrucksformen wird dadurch eingeschränkt.“ Das belege etwa die Kündigung von Künstlern bei den Musikfirmen. „Dies zeigt, dass mit der jetzt anstehenden Fortsetzung der Urheberrechtsreform – dem so genannten zweiten Korb – ein weiterer wichtiger Schritt folgen muss. So muss die Rechtsstellung der so genannten Privatkopie endlich zweifelsfrei geklärt werden.“
Kampeter mahnt Urheberrechtsnovelle an
Unions-Politiker Steffen Kampeter sieht die Talfahrt der Kreativwirtschaft gestoppt. Die Halbjahrsbilanz der Musikbranche belege zudem, dass das neue Urheberrecht beginne, Wirkung zu zeigen. Nun müsse mit der Umsetzung des so genannten zweiten Korbs ein weiterer Schritt folgen.






