Recorded & Publishing

Kampagne der Woche: Samajona

Trotz der jüngsten Personalmeldungen und Einsparungsgerüchte geht die Arbeit bei EMI Electrola GmbH & Co. KG unvermindert weiter: Am 25. Februar erscheint „Crème Frech“, das Debüt-Album der Berliner Girlband Samajona. Die Plattenfirma will mit dem Longplayer nicht nur in die Top Ten entern, sondern auch die junge Käuferschicht gewinnen.

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“Samajona ist ein Schwerpunkt-Thema. Es ist für uns wichtig, im lokalen Bereich einen Act für die junge Zielgruppe durchzusetzen“, erklärt Product Manager Uli Mücke, der zusammen mit Frank Karch, A&R Pop/Dance, das Thema betreut. Karch ergänzt: „Samajona ist die erste Girlband nach Tic Tac Toe, die mit deutschen Texten erfolgreich ist. Bereits die erste Single, ‚Warum?!‘, war 21 Wochen in den Charts vertreten.“ Die zweite Single, „Wird es heute passieren?“, rangiert in dieser Woche auf Platz 43 der deutschen Charts. Mücke definiert die Zielgruppe der Formation mit „weiblich, zwischen sechs und 18 Jahre alt“.

Vier Elemente prägen die Kampagne für das Album: TV-Spots, Präsenz in TV-Sendungen, Live-Auftritte und der Support der Zeitschriften „Bravo“ und „Yam!“. Rund 150 Spots laufen in zwei Phasen bis zum 31. März auf Viva, RTL II, RTL, Vox und MTV2 Pop. Im Fernsehen waren Samajona unter anderem bei „tv total“ (ProSieben) und „Top Of The Pops“ (RTL) zu sehen. Zudem ist die Band seit Anfang Februar täglich im redaktionellen Teil des Kinderkanals vertreten, Trailer und Gewinnspiele laufen parallel. Eine weitere Kooperation schloss EMI Electrola mit der Bekleidungsfirma New Yorker. In deren Filialen weisen Teile der Dekoration, Instore-Beschallung, bedruckte Tüten sowie Autogramm-Aktionen auf das Album hin.

Besonderen Wert legt Samajona auf die Tour durch Schulen – zwischen dem 25. Februar und dem 16. März stehen 20 Termine an. Die Print-Medien zeigen sich ebenfalls aufgeschlossen: Mehrere Themen-Seiten in „Bravo“, sowie Berichte in „Yam!“, „Sugar“ und „Viva Bams“ kann EMI bereits vorweisen. Die anstehende Umbenennung der deutschen Division in Capitol Records irritiert die beiden Product Manager keineswegs, erklärt Frank Karch: „Wir schauen mit Optimismus nach vorn, was das Produkt angeht. Wir sind nicht in einem Lähm-Zustand.“ Und Uli Mücke ergänzt diese Haltung: „Unsere Arbeitsweise verändert sich durch die Umbenennung keineswegs“.