Der größte Medien-Buy-out der US-Geschichte wird nach langem Hickhack wohl doch noch gelingen. Aufgrund massiven Widerstands der Großaktionäre von Clear Channel Communications (CCC) hat das Käuferkonsortium die Übernahmesumme um knapp vier Prozent aufgebessert.
Statt bislang 37,60 Dollar pro Aktie bieten Bain Capital und Thomas H. Lee Partners nun 39 Dollar pro CCC-Aktie. Damit steigt der Kaufpreis für den größten amerikanischen Radiokonzern um rund 690 Millionen auf 19,35 Milliarden Dollar. Zudem übernehmen die Käufer rund acht Milliarden Dollar Schulden.
Beschwerden über das zu niedrige Angebot gab es seit Wochen. Vor allem Investoren wie der kalifornische Pensionsfonds CalPERS, Fidelity Management und Highfields Capital hatten angekündigt, bei der ursprünglich für den heutigen 19. April geplanten Urabstimmung gegen den Deal zu stimmen.
Bain und Thomas H. Lee hatten indes immer wieder betont, dass die letzte Offerte das Ende der Fahnenstange seien. Letztlich bewegten sie sich doch. Nun soll am 8. Mai unter den Aktionären abgestimmt werden.





