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Justizministerin schiebt Urheberrechtsreform auf die lange Bank

Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hat in einem Interview ihre Pläne zum Urheberrecht erläutert: Das Thema sei so komplex, dass in der laufenden Legislaturperiode keine umfassende Reform möglich sei. Jedoch will die Ministerin die Nutzung verwaister und vergriffener Werke neu regeln.

Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hat in einem Interview ihre Pläne zum Urheberrecht erläutert: Das Thema sei so komplex, dass in der laufenden Legislaturperiode keine umfassende Reform möglich sei, sagte die Politikerin im „Deutschlandfunk“. Jedoch will die Ministerin zumindest die Nutzung verwaister und vergriffener Werke neu regeln. „Wir werden dieses Urheberrecht-Wahrnehmungsrecht, also gerade das, was beklagt wird, die lange Zeit von Verhandlungen zwischen Verwertungsgesellschaften auf der einen Seite und zum Beispiel Geräteindustrie der Internet-Service-Industrie auf der anderen Seite, beschleunigen. Da kommt ein Vorschlag“, erklärte Leutheusser-Schnarrenberger.

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