Die Veröffentlichung von Antoine Fuquas Biopic „Michael“ über den „King of Pop“ Michael Jackson wird auf den 24. April 2026 verschoben. Ursprünglich war der Starttermin für Oktober 2025 angesetzt. Die Verlegung betrifft sowohl die reguläre Kinoauswertung als auch den weltweiten Start in IMAX. Während Lionsgate den US-Verleih übernimmt, zeichnet Universal Pictures für den internationalen Vertrieb verantwortlich.
Die Entscheidung zur Verschiebung ist inhaltlich und strategisch motiviert. Zwar wurde der Dreh bereits im Mai 2024 abgeschlossen, doch der Film ging in eine aufwendige Nachbearbeitung mit zusätzlichen Drehs. Der erste Schnitt war ungewöhnlich lang, zeitweise war sogar von einer Zweiteilung die Rede. Zudem kam es zu mehreren Beschwerden, über die Darstellung von Michael Jackson. Das Thema des Kindesmissbrauch habe zu weiteren Reshoots geführt. Mit einem Budget von rund 155 Millionen Dollar zählt das Projekt zu den aufwendigsten Musikerbiografien der letzten Jahre.
Die Produzenten setzen auf die Wirkung eines globalen Frühjahrsstarts, wohl auch, um der starken Konkurrenz im Oscar-nahen Herbst auszuweichen. Hinter dem Film stehen Oscar-Preisträger Graham King („Departed“), Autor John Logan („Gladiator“) und Michael Jacksons Neffe Jaafar Jackson, der die Titelrolle übernimmt. Der Cast ist prominent besetzt, darunter Colman Domingo, Nia Long, Miles Teller und Larenz Tate.
„Michael“ will laut Synopsis nicht nur Jacksons künstlerischen Werdegang zeigen, sondern auch einen persönlichen Blick auf seine komplexe Biografie werfen – ein Spagat zwischen Vermächtnis und Kontroverse.






