Recorded & Publishing

Jubiläum: 20 Jahre DJ BoBo

Anlässlich seines 20jährigen Bühnenjubiläums lässt René Baumann alias DJ BoBo im Interview seine Karriere Revue passieren.

Als die Single „Somebody Dance With Me“ im November 1992 veröffentlicht wurde, gab es MusikWoche noch nicht; das erste Heft erschien im August 1993. Zu diesem Zeitpunkt war DJ BoBo alias René Baumann, geboren am 5. Januar 1968 im schweizerischen Kölliken, schon ein Shooting-Star in den internationalen Charts. Damals hätte freilich niemand in der MusikWoche-Redaktion dar – auf gewettet, dass dieser sympathisch bodenständige und zugleich sportlich-tänzerische Mensch, der gar nicht richtig zu singen wagte, noch in zwei oder drei Jahren Schlagzeilen machen würde, geschweige denn 20 Jahre später. Doch 1994 kam die Single „Everybody“ auf den zweiten Platz der deutschen Charts und verkaufte mehr als 500.000 Exemplare; bei seiner „Love Is The Price“-Tour hatte er 1996 eine damals noch unbekannte Formation namens Backstreet Boys im Vorprogramm … und in der Musik – Woche-Redaktion war da längst schon die Erkenntnis gereift, dass DJ BoBo kein schnell verglühender Meteorit ist. Wer sich seine neueste Show, „Dancing Las Vegas“, anschaut, die vom 25. bis 27. November im Europa-Park Rust Premiere hat und mit der er im Frühjahr 2012 auf große Tournee geht, wird wieder einmal feststellen können: DJ BoBo ist einer der besten Entertainer auf europäischen Bühnen. Der erfolgreichste Schweizer Künstler aller Zeiten ist er sowieso. Und von Anfang an hat er MusikWoche als treuer Leser und Freund begleitet – auch dafür sei ihm anlässlich seines 20-jährigen Bühnenjubiläums sehr herzlich gedankt. „Somebody Dance With Me“? Aber gerne, jederzeit. Herzlichen Glückwunsch! René Baumann über den Werdegang von DJ BoBo „Kooperationen müssen glaubwürdig und sinnvoll sein“ Stans (CH) – Nach einer zwei Jahrzehnte umfassenden Karriere bleibt nur ein Schluss: DJ BoBo hat vieles richtig gemacht. Im Gespräch mit MusikWoche geht er ins Detail. MusikWoche: Wann haben Sie erkannt, dass das Livegeschäft wichtiger werden würde als das Tonträgergeschäft, und was war Ihre Reaktion darauf? DJ BoBo: Wir haben von Anfang dem Live- wie dem Tonträgergeschäft dieselbe Aufmerksamkeit und Wichtigkeit zu – kommen lassen. Das Livegeschäft war ganz am Anfang lukrativ, mit den größer werdenden Produktionen bis Ende des letzten Jahrtausends aber ein Promotool für die Tonträger, das dementsprechend auch bezuschusst werden musste, da es defizitär war. Seit 1999 konnten wir es dann aber auf gesunde Beine stellen, und durch die Konzentration aller Rechte bei uns waren wir auch rechtzeitig bereit, es weiterhin mit höchster Priorität zu be – handeln. Und schließlich war ich zuerst Tänzer und dann DJ, bevor ich auch Produzent und Musiker wurde, so dass von Beginn der Karriere an und auch bei den ersten Tonträgererfolgen der Fokus auf Show bestehen blieb. MW: Besteht durch die Konzentration auf den Livebereich nicht die Gefahr, dass DJ BoBo als Plattenkünstler an Aufmerksamkeit verliert? DJ BoBo: Ja, die besteht durchaus, die Musik bleibt jedoch die Essenz. MW: Wir hatten bei BoBo-Produktionen Piratenschiffe, Drachen, Vampire und nun Las Vegas. Wie kam es zum Motto dieser neuen Show, warum Las Vegas? DJ BoBo: Wir haben mit dem Kreativteam im Oktober 2010 eine „Weiterbildungs – reise“ nach Las Vegas gemacht und uns dort täglich mehrere Shows angeschaut, um uns inspirieren zu lassen. Bei den Tourabschlussshows im Europa-Park Ende Oktober 2010 machten wir Kreativmeetings und haben beim Zusammentragen möglicher Themen für eine neue Show gemerkt, dass der Titel „Las Vegas“ genau für das steht, was wir planten. Zum 20-jährigen Bühnenjubiläum von DJ BoBo war es das Ziel, mit einem positiv behafteten Titel arbeiten zu können, der auch für „Party“ und „Celebration“ steht und das auch vermitteln kann, der aber nicht so plump daherkommt. MW: Haben Sie schon mal daran gedacht, ein Stagedesign à la „BoBo In Space“ wie früher George Clinton/Parliament zu realisieren? DJ BoBo: Ja, so was fände ich großartig. Umfragen haben uns gezeigt, dass das ein Thema für Jungs ist und eher weniger für Mädels. Bei uns kaufen aber zu 80 Prozent die Frauen die Tickets, die im Publikum mit 60 Prozent vertreten sind. MW: Liveproduktionen von DJ BoBo sind extrem aufwendig und kostspielig. Wäre es da nicht leichter, sich mit einem großen Veranstalter zusammenzutun, um das Risiko auf mehrere Schultern zu verteilen? DJ BoBo: In der Tat wäre das sicher reizvoll, und wir haben schon öfters Gespräche geführt, aber nie richtig. Denn sobald unsere Freiheit zu sehr eingeschränkt würde, verlieren wir unsere größte Stärke – die Kreativität. Allerdings würde es uns schonsehr reizen, mit einem größeren Budget an die Planung unserer Projekte gehen zu können – wenn dann die Kreativität durch eine solche Zusammenarbeit befruchtet würde, könnte das für alle Beteiligten sicher funktionieren und uns in gewissen Märkten stärken oder die Präsenz dort sogar erst ermöglichen. Es gibt also ein Für und ein Wider. Bis jetzt haben wir es aber so gehalten, dass wir, seit wir existieren, immer alles eigenfinanziert und nie „fremdes“ Geld benötigt haben. MW: Die BoBo-Philosophie hat viel mit einem Familienethos zu tun. Wie wichtig ist es, alles – Label, Publishing, Live, sonstige Vermarktung – in Stans unter Kontrolle zu behalten? DJ BoBo: Einerseits ist die Philosophie des Familienbetriebs natürlich wichtig, weshalb auch viele langjährige Mitarbeiter bei uns tätig sind. Andererseits hat uns nur diese Konzentration aller Rechte bei uns, nicht nur im Bereich von Label, Publishing, Live, sondern vor allem auch bei Merchandising und Sponsoring sowie Sonder – vermarktungsformen, erst ermöglicht, überhaupt noch auf diesem Niveau, mit Produktionen im Musikbereich und aufwändigen Shows im Tourneebereich unterwegs sein zu können. Das verdanken wir aber vor allem einer gewissenhaften Markenrechts- und Namensrechtspflege, die uns in gewissen Bereichen, in denen das Urheberrecht schwächer ist, zu einer wesentlich stärkeren Position verholfen hat. Ja – es ist gut als Familienbetrieb, alle Rechte selbst verwalten zu können und selbst über deren Vergabe und Auswertung entscheiden zu können. Für uns ist es nicht nur gut, sondern die Grundlage, dass wir bestehen können. MW: Yes Music wurde 1996 gegründet, richtig? Welches waren in diesen Jahren für die Entwicklung der Firma besonders wichtige Stationen? DJ BoBo: Da muss man schon 1990 mit der Gründung der ersten Firma beginnen, denn das war der Grundstein zu allem, dann aber auch 1995 die Gründung von Yes, in der Folge Label deals mit EAMS, die Zusammenarbeit mit Künstlern wie Dr. Alban, Camen oder Jam feat. Natasha Wright. 2001 war es die Entscheidung, sich auf DJ BoBo zu konzentrieren; 2002 folgte die Integration der weiteren vier Firmen, die damals für die verschiedenen Bereiche existierten, unter einem Firmendach, der Yes Music AG, und damit die Umformierung der Besitzverhältnisse. 2003 gab es den unerwarteten Erfolg des Songs „Chihuahua“, unsere weltweit meistverkaufte Single. Leider merkten wir aber damals auch, dass die Firma überhaupt nur durch Personalabbau und Einstellen nicht rentabler Aktivitäten weiterbestehen konnte und dass es ein großes Glück war, dass wir die entsprechenden Entscheidungen extrem früh getroffen haben, bevor die Krise in der Musikindustrie bei uns so richtig zum Tragen kam. Schließlich war dann auch noch die Gründung der Yes Music Deutschland GmbH eine wichtige Station, die für das Livegeschäft in Deutschland zuständig ist. MW: Wie viele Mitarbeiter hat Yes Music jetzt? Welche Geschäftsbereiche sind nach ungefähren prozentualen Anteilen die wichtigsten Umsatzträger? DJ BoBo: Das Team besteht aus zehn Personen in der Schweiz und zwei in Deutschland. Live Entertainment trägt mit 50 Prozent den größten Umsatzanteil bei, das Tonträgergeschäft und die 3 Prozent, Merchandising zehn Prozent. MW: Früher hörte man oft von Live- Unternehmungen von der Mongolei bis Südamerika. Inwiefern spielen diese internationalen Märkte eine Rolle für DJ BoBo? DJ BoBo: Die „Dancing Las Vegas Tour“ wird mit der großen Produktion nur in Mitteleuropa mit Deutschland und der Schweiz stattfinden können – und das 2012 von April bis Juni. Ende August und im September 2012 werden wir in Südamerika etwa 15 Konzerten mit lokaler Produktion spielen, beginnend mit der Dominikanischen Republik, dann folgen Kolumbien, Venezuela, Bolivien, Peru, Brasilien und Chile. Im September spielen wir dann mit einer kleinen Produktion in Osteuropa. Abschluss der Tour wird wieder die tägliche Highlights-Show von „Dancing Las Vegas“ im Europa-Park in Rust darstellen. MW: Bei Konzerten von DJ BoBo findet sich im Publikum eine bunte Mischung von Kindern und alten Fans wie auch Leuten, die sonst selten Konzerte besuchen. Gibt es dafür eine Erklärung? DJ BoBo: DJ BoBo ist ein Familienthema. Natürlich besuchen vor allem Leute im Alter von 25 bis 55 unsere Konzerte. Doch diese nehmen oft schon ihre Kinder oder eben ihre Eltern mit und kommen als Familie. Oder man geht als Gruppe zu DJ Bo- Bo, weil man weiß, dass man bei DJ BoBo eine Show auf höchstem Niveau für einen fairen Preis kriegt, zwei Stunden lang abschalten und seine Alltagssorgen vergessen kann. MW: Haben Sie eine bestimmte Zielgruppe, auf die Sie besonderses Augenmerk legen? DJ BoBo: Wir haben gelernt, dass man sich sein Publikum nicht aussuchen kann und soll. Sondern man muss dankbar für das Publikum sein, das man hat, und sollte versuchen, dessen Bedürfnisse abzudecken. Natürlich wollen wir unsere Zielgruppe erweitern. Jedoch wird es schwierig bleiben, als bald 44-Jähriger die Teenies oder allgemein die Zwölf- bis 25-Jährigen zu begeistern. Dafür ist die Marke DJ BoBo zu wenig trendig. Mit „Chihuahua“ erreichten wir diese Zielgruppe allerdings in einigen Ländern – wogegen wir uns auch nicht gewehrt haben. Allerdings ist diese Zielgruppe nicht gerade sehr treu; so schnell man „in“ ist, ist man auch wieder „out“ – heute top, morgen flop. Deshalb sind wir sehr dankbar dafür, dass sich unser Zielpublikum so unterschiedlich zusammensetzt. In der Schweiz haben wir einen sehr viel höheren Anteil von etwa 30 Prozent an Kindern und Jugendlichen von drei bis 25 Jahren, in Deutschland liegt dieser Anteil bei etwa 15 Prozent – also unterscheiden sich selbst diese zwei Märkte in einigen Dingen wesentlich. MW: Viele Künstler interessieren sich nur marginal für geschäftliche Angelegenheiten. Bei DJ BoBo scheint das anders zu sein. Inwiefern hängen für Sie geschäftliche und künstlerische Fragen zusammen? DJ BoBo: In diese Position als Geschäftsmann musste ich hineinwachsen, habe es aber ohne Probleme auch geschafft. Einerseits, da ich mich für alles, was mit diesem Geschäft zusammenhängt, auch interessiere und von Natur aus neugierig und lernbegierig bin. Viel lernen konnte ich von Leuten wie Erika Kraus, die die deutsche Vertriebsfirma EAMS geführt hat, oder von meinem Geschäftspartner Oliver Imfeld, mit dem ich zusammen 1989/1990 die erste Firma gründete und der seither mein Management und die Geschäfts – Reifte schnell vom Künstler zum Geschäftsmann: André Baumann alias DJ BoBo „Man muss dankbar sein für das Publikum, das man hat“ dj bobo.20 jahre auf der bühne 48/2011 25 führung von Yes leitet. Ebenso waren wir immer als Team stark und versuchten deshalb, uns mit all unseren Mitarbeitern und Mitwirkenden immer weiter zu entwickeln und lernfähig zu bleiben. Ich konnte mir Fähigkeiten aneignen und diese weiterentwickeln, indem ich mir einfach das eine oder andere abguckte oder es mir beibringen und erklären ließ. Mein Talent ist es, viele Dinge schnell verinnerlichen zu können, und dadurch in dem, was ich tue, relativ schnell einigermaßen gut zu sein. Das hat mir sehr geholfen, das Geschäft recht gut zu verstehen und somit immer auch die künstlerischen Entscheidungen mit geschäftlichen Konsequenzen hinterleuchten zu können. MW: DJ BoBo und sein Team sind bekannt für clevere und sinnvolle Marketing – kooperationen. Besteht aber nicht irgendwann die Gefahr, dass ein Overkill an Produkt- Placement, Logos oder Markenaktionen die dafür mittlerweile viel sensibler gewordenen Fans verschrecken könnte? DJ BoBo: Das denke ich nicht. Wir haben es nicht verlernt, nein zu sagen, und es in den letzten 20 Jahren sehr oft getan. Kooperationen müssen glaubwürdig und für beide Seiten sinnvoll sein, was nur durch glaubwürdige Verbindungen und Aktivitäten erreicht werden kann. Wir haben schon früh, 1990, mit Kooperationen begonnen, und wenn wir uns für eine Kooperation entschieden, auch immer versucht, diese zu „leben“. Nur das macht Sinn, und es ist uns ja auch meistens gelungen, wie beispielsweise die Kooperation mit dem Europa-Park Rust zeigt, die seit 1997 andauert – ebenso wie die Kooperation mit dem Jogurthersteller Emmi, die von 1998 bis 2008 lief, die mit dem Autobauer Subaru in der Schweiz (seit 2004) oder in Deutschland die mit Ergo Direkt Versicherungen. Wir erforschen auch den Effekt und die Auswirkungen dieser Kooperationen jeweils durch repräsentative Marketingumfragen bei unserem Publikum und der Bevölkerung in der Schweiz und in Deutschland. MW: DJ BoBo arbeitet seit langer Zeit mit dem Produzenten Axel Breitung zusammen. Gab oder gibt es Überlegungen, mal musikalisch einen Kurswechsel zu vollziehen – vielleicht auch mit einem internationalen Produzenten? DJ BoBo: Axel war zuletzt beim Album „Vampires Alive“ für mich tätig. Schon damals hatte ich jedoch mit verschiedenen Produzenten gearbeitet. Leider hat er dann 2009 entschieden, sich mit Bishop Audio aus dem Musikgeschäft zurückzuziehen, da er wirtschaftlich einfach keine Grundlage mehr sah. Seither konzentriert er sich auf die Produktion von Werbefilmen – mit einschlagendem Erfolg – denn aus der am Schluss kleinen Firma mit vier Leuten ist, soweit ich weiß, mittlerweile eine stattliche Produktionsfirma mit 18 Beschäftigten geworden. Wir stehen immer noch in freundschaftlichem Kontakt, auch wenn Axel das Herz blutet, dass er sich von der Musikproduktion verabschieden musste. Geschäftspartner und Weggefährten gratulieren „Du bist in erster Linie Mensch geblieben“ München – Wer hätte das gedacht, dass der gelernte Bäcker und Konditor René Baumann, der 1987 mit akrobatischem Breakdance zum Schweizer Meister im Showdance wurde, 20 Jahre nach seinen ersten Clubauftritten noch immer die Arenen füllt? Immerhin vermutlich die meisten Menschen, die ihm hier gratulieren. Margit und Helmut Fliegl, Fliegl Fahrzeugbau GmbH: Ein herzlicher Glückwunsch aus Triptis in Thüringen – Fliegl Trailer gratuliert DJ BoBo zu seinem 20. Bühnenjubiläum! 2011 haben wir selbst unser 20-jähriges Bestehen gefeiert, und DJ BoBo hat unseren Gästen und Mitarbeitern eine tolle Party geschenkt – mit einem exklusiven Konzert in einer unserer Produktionshallen. Das war der emotionale Höhepunkt unserer jahrelangen und sehr angenehmen Zusammenarbeit. DJ BoBo und Fliegl – eine Verbindung, die 2004 entstanden ist. Seit 2005 rollen Equipment und Showkulissen von DJ BoBo in acht Fliegl-Trailern sicher von einem Auftrittsort zum nächsten. Mögen auch der Nutzfahrzeugbau und die Showbranche nicht allzu viele Parallelen haben, die Leidenschaft, den Leuten etwas nahe zu bringen, was man gerne macht, haben DJ BoBo und wir gemeinsam. Fliegl Trailer wünscht DJ BoBo eine großartige „Dancing Las Vegas“-Tour, Gesundheit, Glück und Erfolg für die nächsten 20 Jahre! Kurt Thielen, Zebralution: Lieber BoBo, 20 Jahre auf der Bühne, 20 Jahre Erfolg – das nötigt mir jede Menge Respekt ab. Und Dein Enthusiasmus, Deine Leidenschaft für Musik, Tanz und Show begeistern mich genauso wie Dein Humor. Es macht einfach Riesenspaß, mit Dir und dem ganzen Team von Yes Music zusammenzuarbeiten, Ihr habt Euch da super aufgestellt. Die Legende lebt, wie „Dancing Las Vegas“ absolut beweist. Daniel Hopp, SAP Arena: Über 14 Millionen verkaufte Tonträger, 250 Gold- und 20 Platinplatten-Auszeichnungen, über 1000 Konzerte – eine großartige Bilanz, zu der man nur gratulieren kann. DJ BoBo hat in den letzten 20 Jahren immer wieder bewiesen, wie vielseitig ein Künstler sein kann. Als Sänger, Tänzer, Komponist und Produzent hat er Millionen von Fans über den ganzen Erdball erreicht, und er wird sicher auch mit der neuen Tournee wieder atemberaubende Shows präsentieren. Wir freuen uns ganz besonders, dass DJ BoBo mit „Dancing Las Vegas“ am 10. Juni 2012 in der SAP Arena gastiert, und wünschen ihm weiterhin so viel Erfolg wie bisher! Marcus Friedheim, Managing Director Sales Warner Music Central Europe: Zum 20-jährigen Bühnenjubiläum gratulieren wir DJ BoBo und dem gesamten Yes-Music-Team herzlich. Wir freuen uns, seit 2009 den Vertrieb in Deutschland und Österreich für einen der bedeutendsten Schweizer Musiker aller Zeiten zu leisten. Für einen Künstler, der die Musiklandschaft in Deutschland verändert und geprägt hat, mit den Größten der Großen tourte und für einige steile Karrieren den Weg mitbereitete, ohne je dabei das Wesentliche aus den Augen zu verlieren. Seine Hingabe und Leidenschaft für Musik und große Liveshows sind immer wieder inspirierend und Beweis dafür, dass Music Entertainment, basierend auf Authentizität, keine Frage der Zeit ist. Wir freuen uns auf weitere tolle Jahre und großartige Produkte und wünschen DJ Bo- Bo und Yes Music weiterhin viel Erfolg. Erika Kraus: René Baumann alias DJ BoBo ist für mich der imposanteste Schweizer Musikkünstler, weil er die ideale Mischung aus diszipliniertem Perfektionisten und gefühlsbetontem Bauchmenschen darstellt. Seine unerschöpfliche Energie und Kraft, seine einfühlsame Menschlichkeit seinen Fans gegenüber und sein 3 Humor inspirieren alle, die mit ihm arbeiten dürfen. Ich habe das große Glück, seine hochgeachtete berufliche und künstlerische Erfüllung im Musikbusiness, Fernsehen und Showbereich von Anfang an begleiten zu dürfen. Mein Wunsch für den Freund BoBo: Bleib mit Begeisterung und Leidenschaft an der Aufmerksamkeit und dem positiven Echo, das Du auslöst. Stefan Siebert, TC Ticket Center/Print Your Ticket: Lieber René Baumann und liebes DJBoBo- Team, Mao Zedong meinte: „Wer sich auf seinen Lorbeeren ausruht, trägt sie an der falschen Stelle“. Auf der Suche nach einem Jubiläumsspruch ist mir dieser sofort ins Auge gesprungen, weil er einfach passt. Seit fast 15 Jahren bin ich dabei, denn ich liebe diesen Schweizer und sein Team, die uns immer wieder zu Höchstlei – stungen antreiben. Du bist weit mehr als ein guter Chef, Du bist in erster Linie Mensch geblieben, und dafür verehren Dich Deine Fans, Freunde und Mitarbeiter. Ich habe das Gefühl, wir werden gemeinsam noch viele großartige Konzerte erleben. Vor allem da ich immer das Lampenfieber für uns beide habe, und Dich kann überhaupt nichts aus der Ruhe bringen. Findest Du das eigentlich fair gegenüber Deinem Produktionsleiter? Im Namen meiner Schwester Nicole und der Mitarbeiter vom Ticket Center und von Print Your Ticket wünschen wir Dir und Deinem Team alles Gute. Mit Stolz verkaufen wir DJ-BoBo-Tickets, denn jeder weiß, hier bekommt der Kunde maximale Leistung und Entertainment zu einem unglaublich guten Preis. Viva DJ BoBo und Team Das Team der König-Pilsener-Arena: Alles Gute zum 20-jährigen Bühnenjubiläum! Nach dem Megadance Festival ging die Party einfach weiter, und es war der Beginn für Dich, die Welt in Bewegung zu versetzen. Mit Deiner Magie und mit viel „Mystasia“ hast Du es stets verstanden, die Farben unseres Planeten zu zelebrieren. Deine Visionen haben uns tanzende Piraten und lebende Vampire geschenkt – und Deine Fantasien gehen noch weiter … Lieber René, wir freuen uns sehr darauf, wenn Du uns nächstes Jahr nach Las Vegas entführst, und wünschen Dir und Deiner Crew weiterhin viel Energie, Leidenschaft und Erfolg für die Zukunft – auf viele weitere Jahre erfolgreicher Zusammenarbeit. Victor Waldburger, TBA AG/Phonag Records: Lieber René, seit dem 1. Januar 2003 besorgen wir in der Schweiz den Vertrieb sämtlicher Produkte von DJ BoBo und Yes Music, und wir sind stolz darauf. Denn selbst in einer Zeit, in der es generell schwieriger geworden sein mag, physische Tonträger zu verkaufen, gehörst Du zu den populärsten Schweizer Künstler – und zwar auch auf internationalem Parkett. Dazu trägt natürlich Deine unerschöpfliche Schaffenskraft ebenso bei wie die immer wieder Aug‘ und Ohr betörenden opulenten Inszenierungen Deiner Shows. Für das Album „Pirates Of Dance“ durften wir Dir im Dezember 2005 einen Diamond Award für mehr als eine Million in der Schweiz verkaufte Tonträger überreichen – und das soll Dir erst einmal jemand nachmachen. Deshalb gilt für uns noch immer der Titel der ersten DJ-BoBo- Single, die wir damals vertreiben durften: „I Believe“. Danke, BoBo Michael Bogatzki, Make Music TV: Gratulation und Respekt zur erstaunlichen Leistung der letzten 20 Jahre! Es hat uns immer sehr viel Spaß mit Euch gemacht. Ihr seid stets offen und partnerschaftlich mit allen Ideen umgegangen und wart so manches Mal Eurer Zeit voraus. Wir freuen uns, Teil der Vergangenheit zu sein und die Gegenwart und Zukunft gemeinsam zu gestalten. Danke für das Vertrauen, neue Dinge auszuprobieren. In diesem Sinne – Viva las Vegas. Ralf Südhoff, Leiter UN World Food Programme (WFP) Deutschland, Österreich, Schweiz: Ich möchte DJ BoBo ausnahmsweise nicht zu seinen phänomenalen Erfolgen als Musikstar gratulieren – sondern zu seinem großen Engagement. Nur wenige wissen, dass der viel zu bescheidene DJ BoBo seit vielen Jahren „Botschafter gegen den Hunger“ für das UN World Food Programme (WFP) ist, für die größte humanitäre Organisation der Welt. Ich selbst durfte mit DJ BoBo nach Äthiopien reisen, wo er sich mehrfach all die Projekte anschaute, die er unterstützt. Dabei habe ich einen Weltstar erlebt, der stundenlang zuhörte, der sich den Magen verdarb und klaglos nach einem Tag im Staub in seinem Zimmer nur eine kaputte Dusche vorfand – und am näch – sten Morgen um sechs als erster wieder bereit stand. Durch DJ BoBos Hilfe konnte WFP schon rund einer Million Kindern eine Schulmahlzeit bieten. Dadurch bekommen die meisten Kinder die Chance, überhaupt zur Schule zu gehen – statt sich ihr Essen erarbeiten oder erbetteln zu müssen. Sie bekommen die Chance auf Bildung und ein Leben ohne Hunger. Danke, DJ BoBo – und herzlichen Glückwunsch zu 20 Jahren Erfolg und Engagement.

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